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Brod und Wolle ſind für Europa und für den größten Theil der nördlichen Hemiſphäre die bey- den nothwendigſten Bedürfniſſe zur Subſiſtenz der Menſchen. So lange das Klima eine warme Be- deckung fodert, ſo lange wird auch der Menſch ſolche von dem Schaafe ain leichteſten erhalten fönnen. Die Kunſt, die Wolle zu ſpinnen, zu weben und zu färben, um dadurch leichtere, aber doch warme Kleider zu erhalten, wurde von jeher von Nationen ausgeübk, die in ihrer Kultur grö- ßere Fortſchritte machten. Nur der rohe Menſch bleibt auf der erſten Stufe ſtehen. Ihm genügt es ſchon, wenn das Schaaf, oder ein anderes Thier, ihm einen Pelz zur Bedeckung liefert. Ketint er aber den Vortheil, den die verarbeitete Wolle liefert, ſo muß er, um ſich damit zu klei- den, Summen oder andere Produkte aufopfern, die erſpart werden könnten, wenn er die Kunſt verſtände, oder die Mühe anwendete, ſich ſeine
wollene Kleidung ſelbſt zu verfertigen-. Je mehr I
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