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gebaut ſind, gutes Fleiſch beſißen und bald fett werden, als auf die Feinheit der Wolle. Durch eine außerordentliche aufmerkſame Behandlung hat man es daher in der erſten Abſicht ſo weit ge- bracht, daß manche Provinzen ſich darinne vor- züglich auszeichnen und dadurch einen reichlichen Gewinn erhalten. Aber auch) die Erzeugung einer guten Wolle wird nicht aus den Augen geſeßt, obgleich die beſte engliſche Wolle der ſpaniſchen an Länge, Feinheit, Weiche, Klarheit und Elaſti- eitat nicht gleich kommt.
Die beſten engliſchen Schafracen ſind wohl unſtreitig Abkömmlinge von ſpaniſchen Schafen, denn Eduard der Vierte ließ in der leßten Hälfte des 15ten Jahrhunderts 3000 Stück Schafe aus Spanien kommen und ſolche in die Kirchſpiele vertheilen. Von dieſer Zeit an vergrößerte ſich die Schafzucht in Eng'and außerordentlich und da zugleich auch Wollenmanufakturen beſonders unter der Königin Eliſaberh errichtet wurden, ſo legte dies Land dadurch den erſten Grundſtein zu ſeinem innern Reichthume.
Die Schafzucht wird in England eigentlich auf eine vierfache Art betrieben, wobey entweder auf die brtliche Lage, oder auch auf den reinen Ertrag geſchen wird.
Die erſte Art iſt die wilde Schöferey, in wel- her die Schafe auf Gemeinheiten und Triften
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