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fommen, welche nacy Merkopail, an der Karoli- nerſtraße, verſeßk wurden, und wo auch zugleich eine Schäferſchule mit errichtet wurde, Schon in dem erſten Jahre lieferte daſelbſt ein ſpaniſches, oder paduaniſches Schaf, an Wolle einen Ertrag von 4 Gulden 48 Kreuzer, da hingegen die ge- wöhnlichen Landſchafe nur x Gulden 25 Kreuzer lieferten.
Mehrere Gutsbefizer in Böhinen und Ungarn haben ebenfalls anſehnliche Heerden von ächt ſpa- niſcher und veredelter Nace. Vorzüglich bemüht nan fich jeßt in dem leßtern Reiche die Schaf- zucht zu veredeln, weil das Klima und die Wei- den hierzu ſehr günſtig ſind. In den leßtern Jah- ven ſind deshalb mehrere Hundert Stück ſpaniſche Schafe über Trieſt eingeführt worden, welche theils im ODeſtreichiſchen vertheilt, theils auch nach Ungarn geſchickt wurden. Daſelbſt findet man jeßt auf den kaiſerlichen Domainen mehr als 25,000 Stück Schafe, die entweder reiner ſpaniſcher Ab- funft ſind, oder durch ſpaniſche Schafe veredelt worden ſind. Böhmen hat ſeine Schafzucht durch ſächſiſch- ſpaniſche Schafe ſehr verbeſſert.
4) In andern deutſchen Provinzen, In den Fürſtenthümern Anſpach und Bayreuth wurde im Jahr 1788 mit der Verbeſſerung der Schaf- zucht durc 40 ſpaniſche Böcke und einige Schaf- mütter, welche man aus der franzöſiſchen Schä- ferei zu Monthard erhielt, der Anfang gemacht.
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