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Untersuchung über den eigentlichen Sinn der höheren Analysis, nebst einer idealistischen Übersicht der Mathematik und Naturkunde nach ihrem ganzen Umfang / Von Ernst Gottfried Fischer
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wahre Verhältnifs der Differenziale darstellen, ‚aber sie stellen es doch desto genauer dar, je kleiner man sie nimmt, und es ist kein ‚Irrthum mög- lich, sobald man: diese beiden Winkel für nichts nimnit, als was sie sind, für mangelhafte Re- präsentanten zweier intensiven Gröfsen, deren wahres Verhältnifs man aber anderweitig,_ver- möge des Gesetzes der Stetigkeit, kennt.

Vom Differenzial einer Fläche.

63.: Wenn sich eine ‚gerade Linie in einer Ebene in irgend einer andern"Richtung als ih- rer eigenen fortbewegt, so beschreibt sie allezeit eine Fläche, deren Anfangsgränze. die Linie selbst, in ihrer ursprünglichen Lage, deren End- gränze eben diese Linie: in irgend ‚einer andern beliebigen Lage, ist. Unter den unendlich man- nigfaltigen Abänderungen, mit denen man sich die Bewegung einer Linie denken ‚kann, sind es nur die beiden einfachsten Arten, fast-ausschlie- fsend, welche die Aufmerksamkeit der: Analysten beschäftigen: nämlich das parallele Fort- rücken, und das Drehen um einen Punkt.

64. Es sey AC Fig. 11. irgend eine Curve, AB die Abscissenlinie, und zu.dem: Punkte C gehöre die Abscisse AB=x, und die ‚recht- winkliche Ordinate BE=y. Day und x ver- änderliche' Gröfsen sind, so liegt darin still- schweigend die Vorstellung: die Ordinate habe sich von dem Punkte A an, oder aus der Lage AD, oder auch von irgend einer-andern belic-