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Untersuchung über den eigentlichen Sinn der höheren Analysis, nebst einer idealistischen Übersicht der Mathematik und Naturkunde nach ihrem ganzen Umfang / Von Ernst Gottfried Fischer
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abschneidet, indem dadurch angedeutet werden kann, ob es als positiv oder negativ anzusehen sey. Denn wenn zwei Endgränzen durch ent- gegengesetzte Bewegungen entstehen, so müssen sie, in Beziehung auf diese ihre Entstehungsart, selbst als entgegengesetzte Grölsen angesehen

werden.

Von dem Differenzial der Winkel- und

Kreisbögen.

57. Wenn Fig. ı0. der Schenkel AC des Winkels ACB als unbeweglich, der Schenkel BC äber als beweglich gedacht wird, so- ist AC die Anfangsgränze des veränderlichen Winkels; die Linie BC aber ist die Endgränze, also das Differenzial desselben. Da aber das Diffe- renzial jederzeit als ein verschwindender End- theil, also als gleichartig mit seiner veränderli- chen Gröfse gedacht werden muls(40), so muls die Linie BC vorgestellt werden als ein Win- kel, dessen Schenkel zusammenfallen. Soll nun die innere Gröfse dieses Differenzials symbolisch construirt werden, so mufs über oder unter BC ein neuer Schenkel b C gezogen werden, der mit BC einen beliebigen kleinen Winkel macht, also einen Endtheil des Winkels BAC vorstellt. Die Gröfse dieses Winkels ist im. wahren Diiferenzial= o, aber die anschau- liche Größe, die man ihm giebt, ist ein Sym- bol der intensiven Gröfse, welche man in einem

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