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Bilde einer Linie; und es fragt sich nun, wie diese Darstellung auf das zweckmälsigste zu ma- chen sey. Es kann offenbar keine expressivere Darstellung geben, als wenn man einen Theil der Linie AB selbst, und zwar einen an B dis- seits oder jenseits anliegenden Theil Bb oder Be zum Symbol wählt. Denn einmal stellt ein solcher Theil unmittelbar die Richtung dar, die man nach dem vorigen$. dem Differenzial beilegen mufs; und dann stellt er, weil er an B anliegt einen Endtheil der veränderlichen Grölse vor, den man nur in Gedanken darf in Null übergehen lassen, um'den scharfen Begriff der Endgränze oder des Differenzials zu haben. Auf ähnliche Art könnte man bei der analyti- schen Entwickelung einer Differenzial- Formel (42), ohne Nachtheil der strengen Richtigkeit aller Schlüsse, das Zeichen Ax beibehalten, ohne es mit 9x zu vertauschen, wenn man nur be- stimmt merkte, dafs es jederzeit als verschwin- dend gedacht werden mülste, so oft es das wirk- liche Differenzial oder die wahre Endgränze von x vorstellen sollte. Fermer wird sich bei der weitern Entwickelung zeigen, dafs dergleichen Endtheile wie Bb oder B#2, wenn mehrere Dif- ferenziale unter einander in Zusammenhang ste- hen, vorzüglich geeignet sind, das wahre Ver- hältnifs, welches ihnen nach dem Gesetz der Stetigkeit zukommt, anschaulich darzustellen. Endlich liegt selbst darin Ausdruck, ob man das Symbol des Differenzials disseits oder jenseits B


