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dieselbe Function nach diesen beiden Methoden zwei ganz verschiedene Curven erhalten werde. Auch ist es eben nicht schwer einzusehn, dafs man die nämliche Function y=Fx noch auf wmancherlei andere Arten construiren könne, in- dem man die Freiheit hat, nach Belieben x und y, durch gerade oder krumme Linien, durch Win- kel, durch Flächen, durch Räume vorzustellen, und die Bedingungen der erforderlichen Bewe- gungen auf unendlich mannigfaltige Art abzuän- dern. Mehr Schwierigkeit macht es, wenn ‚man Functionen von mehreren veränderlichen Gröfsen durch eine geometrische Construction anschaulich machen will, und mir ist nicht be- kannt, dals irgend ein Analyst hierüber schon allgemeine Regeln gegeben hätte; doch be- greift man wenigstens leicht, die allgemeine Möglichkeit, Functionen von zwei und drei veränderlichen Grölsen in einem Raum von drei Dimensionen zu construiren. Mehrere Be- merkungen hierüber liegen aber von meinem gegenwärtigen Zweck entfernt.
52. Die beiden im vorigen$. bemerklich gemachten Methoden gehören in zwei verschie- dene Theile der Mathematik.
Die erste, wo die veränderlichen Gröfsen gegeben sind, und das Gesetz ihrer Veränderung gesucht wird, gehört, sobald dabei Curven vor- kommen, ohne Zweidenutgkeit in die höhere Geometrie: denn sie ist eine eigene Me- thode, die Eigenschaften der Curven zu
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