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Untersuchung über den eigentlichen Sinn der höheren Analysis, nebst einer idealistischen Übersicht der Mathematik und Naturkunde nach ihrem ganzen Umfang / Von Ernst Gottfried Fischer
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sondern auf unendlich mannigfaltige Arten con- struirt werden kann. Der einfachste Fall ist der, wo y gegeben wird durch irgend eine beliebige Function einer einzigen veränderlichen Grölse x, also y=Fx. Für diesen Fall hat man sich schon längst einer eben so einfachen als sinn- reichen Construction durch krumme Linien be- dient, deren innere Möglichkeit und uneinge- schränkte Anwendbarkeit sich leicht einsehen läfst. Denn. da zu jedem bestimmten Werthe von X, die Function sey beschaffen wie sie wolle, jederzeit ein oder mehrere bestimmte Werthe von y gehören, so ist klar, dals man jederzeit y als Ordinate einer krummen Linie, und x als Abscisse derselben betrachten, und zu jedem beliebigen x die Endpunkte der Ordi- nate, d. h. die zugehörigen Punkte der Curve, finden, und so die Curve selbst construiren könne. Aber man sieht auch leicht ein, dals eben der Zweck auf mehr als einen andern Weg erreicht werden könne. Man nimmt z.B. einen festen Punkt an, und zieht durch diesen eine unbewegliche Linie; dann legt man durch eben den Punkt eine bewegliche Linie, und nimmt an, sie drehe sich um denselben; man betrachtet nun x als den veränderlichen Winkel, den beide Linien einschliefsen, und y als die Länge der beweglichen Linie von dem angenommenen fes- ten Punkt an, so wird durch die Endpunkte dieser Vectoren eine Curve bestimmt seyn; und man sieht leicht ein, dafs man für eine und