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Untersuchung über den eigentlichen Sinn der höheren Analysis, nebst einer idealistischen Übersicht der Mathematik und Naturkunde nach ihrem ganzen Umfang / Von Ernst Gottfried Fischer
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denn, ist die Ursach einer Erscheinung erkenn- bar, so bietet sie sich bey Erforschung des Ge- setzes von selbst dar: 2) ob es gleich ein.allge- mieines Gesetz unsers Vorstellungsvermögens ist, dessen wir uns schlechterdings nicht entschlagen können oder dürfen, jede Veränderung, die wir wahrnehmen, als Wirkung einer Ursache anzu- sehen, so begreift man doch leicht, dals es Ur- sachen gebe, die nicht erkennbar sind. Denn da unsere Vorstellungen von den Dingen nicht die Dinge selbst sind, so können die Ursachen der Erscheinungen nur in so fern erkennbar seyn, als sie in den Vorstellungen liegen, wel- che uns die Aussenwelt durch die Sinne dar- bietet. Dagegen müssen alle Ursachen, die in den Dingen selbst liegen, ohne mit in unsere Vorstellungen überzugehen, für uns absolut un- erkennbar seyn. Diels ist der Sinn eines Satzes, über welchen alle denkende Naturforscher und Philosophen einverstanden sind, dals wir die er- sten Ursachen der Dinge nicht kennen. Nun erfodert aber das Wesen einer ächten Idee, dafs die Geistesthätigkeit, welche sie fodert, in jedem endlichen: Grade erreichbar sey(S. 5); stellt man also das Erforschen der Ursachen als idea- lischen Zielpunkt für den Naturforscher auf, so weilst man ihm ein unächtes Ziel an, das sehr leicht in das Land der Träumereien führt. Auch lehrt die Geschichte der Wissenschaft, dafs ‚alle Speculationen über die Ursache der Schwere, der magnetischen Anziehung, über die Natur des

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