Druckschrift 
Untersuchung über den eigentlichen Sinn der höheren Analysis, nebst einer idealistischen Übersicht der Mathematik und Naturkunde nach ihrem ganzen Umfang / Von Ernst Gottfried Fischer
Entstehung
Seite
24
Einzelbild herunterladen

24

1I.: Naturl:eh0r:e

In der Naturbeschreibung waren die Naturwesen selbst, oder vielmehr das Bleibende und Charakteristische ihrer Erscheinungen, der Gegenstand der Betrachtung. In der Natur- lehre ist es nicht das Bleibende, sondern das Veränderliche der Erscheinungen, was man zu erforschen sucht, und so ist klar, dafs durch diese beiden Theile das mögliche Gebiet der gesammten Naturkunde gänzlich erschöpft ist.

Die Veränderungen der Naturerscheinungen sind kein zufälliger regelloser Wechsel dersel- ben, sonst würde überall keine wissenschaftliche Untersuchung derselben- möglich seyn. Alle

Veränderungen in der Natur stehen unter ewi-.

gen, unveränderlichen Gesetzen, und so ergiebt sich aus den ersten Begriffen, dals die Erfor- schung der Naturgesetze der eigent- liche, ja der einzige Zielpunkt des Stre- bens für den dogmatischen Naturfor- scher sey. Zwar setzt man gewöhnlich noch einen zweiten hinzu, die Erforschung der Ursachen: allein ich hoffe den Leser zu über- zeugen, dals er sich an dem ersten allein be- gnügen könne und müsse. Nicht als hielte ich die Erforschung der Ursachen für unwichtig oder entbehrlich, sondern: ı) weil der zweite Zielpunkt schon in dem ersten enthalten, also seine besondere Aufstellung überflüssig ist;

dem, har,' setze3 meine desse) könn wah seh sac da die de seyl che biete den| Vorst erker über Phil ste erf die end mar lisch wei leid lehr Spec magı