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durch Namen und Character unterscheiden kann, ist schwer, weil man sie aus hundert Büchern zusammenlesen mülste. Des kleinen, oft kaum sichtbaren Gewürms und der Insecten, ist eine unendliche Menge; aber selbst die Zahl der grö- fseren Thiere ist erstaunend grols. Wie uner- melslich viel ist hier noch zu beobachten übrig! Nur einige der grölseren Thiere sind es, deren natürliche Geschichte, deren Lebensweise, deren Eigenschaften, deren Verhältnisse gegen die übrige Natur, wir etwas vollständiger kennen. Die zahllosen Schaaren kleiner Wesen, die jeden Winkel füllen, wo Nahrung für sie ist, kennen wir gar nicht oder nur sehr oberflächlich.
Aber wozu nützt es, höre ich, dunkt mıich, fragen, wozu nützt es, jedes Insekt, jeden Wurm, jedes dem Auge kaum sichtbare Thierchen zu kennen? OÖ des ewigen Fragens in der Wissen- schaft! Was nützt es? Ist Forschen nicht Geistesthätigkeit? Ist Erkennen dessen, was da ist, nicht der höchste aller Genüsse, Geistesge- nuls? Wenn der unbegreifliche Urheber unsers Daseyns uns Augen gab, mit denen wir sehen können; wenn er sichtbare Gegenstände vor sie -hinstellte; wenn er uns einen Verstand gab, der begreifen kann, was wir sehen; war es nicht sein Wille, ist es nicht unser Beruf, dafs wir sehen, dals wir forschen, dals wir begreifen sollen? Zwar, wenn die Zoologie uns nichts weiter ge- ben sollte, als den System- Namen und den künstlichen Character des Thiers, so wäre sie
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