Druckschrift 
Untersuchung über den eigentlichen Sinn der höheren Analysis, nebst einer idealistischen Übersicht der Mathematik und Naturkunde nach ihrem ganzen Umfang / Von Ernst Gottfried Fischer
Entstehung
Seite
20
Einzelbild herunterladen

20

was zur Anweisung eines bestimmten Platzes im System unumgänglich nöthig ist. Sehr klein ist aber die Anzahl der Pflanzen, die man in allen Perioden ihres Daseyns sorgfältig beob- achtet, deren Eigenschaften, deren Verhältnifs ‚gegen Boden und Clima, gegen die übrigen Gewächse, gegen das Thierreich etc., man un- tersucht hat, so dals man sagen könnte, man kenne ihre natürliche Geschichte in einer gewis- sen Vollständigkeit.

Man sieht leicht, dafs nach allem bisher vorgetragenen, für das wesentlichste in der Bo- tanik ungefähr dasjenige zu halten sey, was Linne Philosophia botanica nannte, und wo- von unser berühmter Wildenow in seinem Grundrifs der Kräuterkunde die Grund: züge so schön zusammengestellt hat. Aber offenbar können alle die allgemeinen Ansichten, welche hierher gehören, innere Haltbarkeit und Vollendung nur durch die genauste Kenntnis des einzelnen erhalten, die sich aber viel weiter erstrecken muls, als auf das, was das System fodert.

Die Beschäftigungmit der Pflanzenwelt ist übrigens der lieblichste Theil der gesammten Naturkunde. Wem es gelingt, sich den Sorgen des Lebens und dem:Gewühl der Geschäfte zu entzieheu, der weihe sich dem Dienst der Pflan- zZenkunde. Über ihr schwebt ein freundlicher Engel, der fromme Ruhe und kindliche Heiter- keit über den Geist ausgielst.

D unstre Theil denje welc

Th der nisch stuz pind der b wirke also\ Stoll: höhr

such worf beyv nich! mit- schät; die sc