ıB
beng können und sollen sie seyn. Geistesthä- tigkeit ist das Höchste im Menschen, also Zweck an sich, abgesehn von allem Einflufs auf das gemeine Bedürfnifs. Was dieses fodert, ist nö- thig, aber oft sehr unwichtig; was die Wissen- schaft fodert, ist wichtig, aber oft für den gemeinen Nutzen entbehrlich, Nöthig und wichtig sind Begriffe, welche die Menschen immer und ewig verwechseln..
Der beschränkte Name, Mineralogie, darf eben so wenig hindern, ihren Begriff einem hö- heren, wissenschaftlichen Bedürfnils gemäls zu erweitern, so wenig der eben so beschränkte Name, Geometrie, gehindert hat, aus ihr eine allgemeine Theorie der Gröfsen zu machen.
o) Botanik.
Der zweite Theil der Naturbeschreibung, die Botanik, umfalst denjenigen Theil der organisirten Naturwesen, dem Empfindung bey- zulegen uns nichts berechtigt: denn Empfin- dung kann nicht ohne Bewulstseyn, sey es auch noch so dunkel, gedacht werden; und Bewulst- seyn den Pflanzen beizulegen, hielse mindestens gesagt, eine Hypothese aus der Luft greifen. Die wenigen Erschemungen, welche einen Ge- danken an Empfindung veranlassen könnten, ha- ben nur eine sehr entfernte Ähnlichkeit mit der thierischen Empfindung, und zeigen nichts, was mit der Vorstellung eines organischen Mechanis-
mi die aus, zus
des


