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Untersuchung über den eigentlichen Sinn der höheren Analysis, nebst einer idealistischen Übersicht der Mathematik und Naturkunde nach ihrem ganzen Umfang / Von Ernst Gottfried Fischer
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16| Be schreibt. Die Mineralogie ist bis jetzt nichts als| N die Kenntnils des Gesteins, das der Fleils des MM Bergmanns, aus dem Innern der Gebirge zu| il Tage fördert. Aber dieses Gestein umfalst nicht|| ‚die ganze nichtorganische Natur: denn es fin-| ke den sich in diesem Naturreiche auch luftförmige|\ und tropfbare Flüssigkeiten von mancherlei Art.. Dahin gehören alle ausdehnsamen, permanenten| oder dunstförmigen Flüssigkeiten, aus denen der i Luftkreis gemischt ist, oder die sich in vulcani- schen Gegenden, und in unterirdischen Höhlen entwickeln: ferner alles Gewässer des Erdbo- dens, das Meerwasser, das sülse Landwasser, f alle Arten mineralischer Quellen, auch Naphta- quellen u. s. f£ Lauter Gegenstände, die ein nil allgemeines physicalisches Interesse, und zum ln Theil sogar für den Bergmann noch ein beson- it deres Interesse haben. Widenmanns Vorschlag, u ein viertes Naturreich unter dem Namen At- ber mosphärilien einzuführen, gründet sich au- de genscheinlich auf die richtige Bemerkung, dals IC es eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Kör- t pern giebt, für welche sich in der ganzen Na- Y turbeschreibung kein Platz findet. Allein es ist, di dünkt mich, auch sichtbar, dafs seine Atmos- w phärilien kein eigenes Naturreich, sondern blofs de ein Theil der anorganischen Natur sind, und ni dals sie daher nicht der Gegenstand einer eige- Ü nen Wissenschaft seyn dürfen, sondern nur ei- eir nen Zusatz zu der Beschreibung der anorgani- sch schen Körper ausmachen müssen. Wird die wac

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