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lich und durch die Idee der Wissenschaft selbst, welche möglichste Vollendung und Überblick des Ganzen verlangt, geboten. Ich wollte viel- mehr die innere Würde der Naturgeschichte be- merklich machen, die oft von Nichtunterrichte- ten verkannt wird, indem sie die todten Nanıen- register für das Wesen der Wissenschaft nehmen. Jedes vorhandene Wesen und sein Verhältnifs gegen das Ganze ist ein Gedanke der Natur;. wer ihn studiert beschäftigt sich mit einem hohen würdigen Gegenstand.
Der unendliche Umfang der Naturbeschrei- bung macht Unterabtheilungen nothwendig, und die Natur bietet uns dieselben seibst dar in dem grolsen Unterschied nichtorganisirter und organisirter Körper, und in der organischen Natur in dem Unterschied nichtempfinden- der und empfindender Wesen. Die Naturbe- schreibung wird also drei Theile haben: Beschrei- bung der nichtorganisirten, der nichtempfinden- den und der empfindenden organisirten Wesen: Mineralogie, Botanik, Zoologie.
1)“Moin era lvo: 8 Vie.
Der erste Theil der Naturbeschreibung, inso- fern er die ganze nicht organisirte Natur unnfas- sen soll, existirt gewissermalsen noch jetzt nur in der Idee. Doch würde es nur mälsiger Zu- sätze bedürfen, um sie in den Weg einzuleiten, den die idealische Ansicht der Naturkunde vor-


