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zu einem allgemeinen Überblick aller erkennbaren Naturwesen, und ihres Verhältnisses unter sich, gegen uns und gegen die ganze Natur zu ge- langen. Die unermelsliche Menge von Naturge- genständen macht eine Eintheilung derselben un- umgänglich nothwendig, weil ohne sie Verwir- rung unvermeidlich und Übersicht unmöglich seyn würde. Die systematische Anordnung er- scheint also, aus diesem Gesichtspuncte betrach- tet, als wesentliches Erfodernils der Wissen- schaft; doch mufs der Naturforscher wohl be- merken, dafs sie nicht das Einzige und Höchste, dafs sie nur Hülfsmittel ist, jedes einmal ent- deckte Naturwesen gleichsam festzuhalten, indem man ihm seinen Platz in dem Systeme anweiset. Blofs die Uebersicht zu erleichtern und jedes wirkliche Naturwesen im System, jedes im Sy- steıne aufgeführte in der Natur wieder finden zu können, ist der Zweck des Systems; es ist nicht die Wissenschaft selbst, es ist nur das Register derselben. Und so wie das Register eines Buchs
tadelhaft ist, wenn es das Aufschlagen erschwert,
eben so ein naturhistorisches System, wenn es das Auffinden der Naturkörper erschwert; ein Vorwurf, den man mit Recht jedem künstli- chen System machen mufs, da es mich immer in Gefahr setzt, den Eichbaum von der Hasel- staude nicht ohne Hülfe des Mikroskops unter- scheiden zu können. Bei jedem Versuche ein künstliches System durchzuführen, liegt allezeit das Milsverständnils zum Grunde, als sey das
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