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Erſtes Hauptſtück. 'Von den allgemeinen Begriffen, die ein Richter von dem Zuſammen- hange Der Landwirthſchaft haben muß.
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Definition der Landwirthſchaft, nebſt der davon in der Rechtsgelahrtheit M; zu machenden Anwendung.- EIE HRD FFS
(* Die FZandwirthſchaft iſt eine“ Wiſſenſchaft die Landgüther gehörig zu erhal- FIM tein, zu. verbeſſern, und auf die beſtmöglichſte Art zu nutzen.
Die Erhaltung iſt nöthig, indem bey einem jedem Dinge gewiſſe Einſchränfun- gen, uuter welchen allein nur daſſelbe die gehörige Wirkung thun kann, vorhanden ſind. Wird nun ein Läandgurh. nicht in derjenigen Verfäſſung, die. zu deſſen wahren Benußung erforderlich iſt, erhalten, ſo folget von ſelbſt,“ daß es auch nicht den ſonſt moglichen Nu- ßen bringen könne. Der Acker z.B. kann ohne Erſas der ihm jährlich durch Erzeugung der Früchte abgehenden Kräfte keine reiche Ernten liefern. Die NMochwendigkeit erfordere "alſo, daß derſelbe durch gehörige Düngung in dem Stand, Früchte tragen zu können, erhal- ten werde, Zur Bewirchſchaftung eines Landguthes ſind eine Menge von allerhand Ge- bäuden, für Menſchen, Vieh, und zur Aufbehaltung der eingeſammleten Früchte, nothwen- dig. Eine natürliche Folge-iſt-es daher, daß ſolche, um den Zweck ihrer Beſtimmung zu erreichen, in baulichen Würden unterhalten werden müſſen.
Die Unterlaſſung dieſer und„andrer dergleichen Stucke ſetzet den Begrif von Deteriorationen, deren Entſcheidung ſo oft. in den Gerichten-vorfällt ,„ veſt. Ein Guth, das nicht erhalten wird, wird deterioriret. Von demjenigen alſo, was zur Er- haltung eines Landguthes nöthig, eine hinlängliche Wiſſenſchaft zu erwerben, iſt eine für einen Richter nothwendige Bemühung.
Oecon. For. 1, Theil. A Ein


