| w| „+& 226 WEN| Ü] zu welchem die Schäfer den Anfang der Ablammung rech- Dun 4| neten. Jeßt aber, das heißt, als die Veredlung der Schä- yah 1,1 fereien immer weiter fortſchritt, fing man an, dieſen Ter- haben "| min allmählig immer vorzurüFen, bis man denn endlich A En ſoweit gelangte, daß die Schafe den Widder faſt jederzeit Grund 1 fh annahmen, und man gewöhnlich die Lämmer ſchon zu der wan| (4 Zeit bekam, wo ſonſt deren Mütter erſt zugelaſſen wurden. ſie) j 1] In Schäfereien, wo man reine Merinos züchtete, und wo freilich 171 der Zudrang nach Zuchtvieh groß war, trieb man es ſo wih || weit, daß man faſt immer in 3 Monaten, alſo in zwei bete „Mr! Jahren dreimal Lämmey bekam. Dieſes Zwingen der reich 0) FW Natur kann aber nie auf die Dauer Beſtand halten, und etwa p'' y| läßt ſich nur eine Zeitlang durchſeßen, Gahte AE Unterſuchen wir nun, ob eine frühere Ablammung 7 | vortheilhaft für eine Schäferei ſey, ſo muß man ohne alles Baſa | Bedenken dafür ſtimmen. Lämmer, die kurz vor der Ein- dem | winterung der Schafe geboren werden, finden bei ihren daß j Müttern eine reichliche Nahrung. Die Gleichmäßigkeit und mußt j TroEenheit des Futters derſelben erhält dieſe Nahrung ſtets früget | geſund und zuträglich für die Lämmer, und ſie gedeihen Wn ' dabei augenſcheinlich. Dagegen müſſen ſie, wenn ſie im Der | März geboren werden, den Uebergang von der Winter- | fütterung zur Sommerweide allemal mitma<en. Da nun Tha: ; dieſer ſhon die Mütter angreift, ſo thut er es noh weit || mehr mit den Lämmern, was man bei aufmerkſamer Be- /]] obachtung deutlich genug ſieht. Wem alſo an dem Gedeihen q | ſeiner Schäferei liegt, wer beſonders durch eine geſunde und Einfüh kräftige Zuzucht. vorwärts ſchreiten will, der wird allemal een, für frühe Lämmer ſtimmen. Schö
Teil eines Werkes
1: Uibersicht der europäischen veredelten Schafzucht. 1
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