Teil eines Werkes 
1: Uibersicht der europäischen veredelten Schafzucht. 1
Entstehung
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Manche Schafzüchter wenden dagegen freilich ein, daß dergleichen frühe Lämmer ſehr viel und gutes Winterfutter bedürfen, und daß man da, wo man dies nicht hat, von ſelbſt davon abſehen müſſe. Ob dies gleich nicht ganz ohne Grund iſt: ſo bin ich doh der Meinung, daß man da, wo man hierfür nicht Rath ſchaffen kann, im Ganzen ſchon ſchlecht mit ſeiner Schäferei beſtellt: iſt, und daß man dann freilich manches nicht ſo treiben kann, wie die es thun, welche es gut mähen. Uibrigens wird aber auch der meh- rere Futteraufwand ſchon im erſten Jahre beinahe durch die reichliche Schur der Lämmerwolle bezahlt, und was dazu etwa noch fehlen dürfte, das wird gewiß im folgenden Jahre durch die größern Jährlinge reichlic) ausgeglichen.

Aus den mancherlei ſo verſchiedenen Verſuchen und Verfahrungsarten bei der veredelten Schafzucht haben ſich denn auch eine ſolc<e Menge Abarten von Schafen gebildet, daß es ſchwer ſeyn würde; ſie alle aufzuführen: Man mußte, um die verſchiedenen Arten von Wolle, welche ſie trugen, zu bezeichnen, eine eigene Terminologie erfinden. Ic<h will, um keine LüFe zu laſſen, hier nur mit kurzen Worten

F. Von einigen Abarten der veredelten

Schafe ſprechen.

Im Anfange der Veredlung der Schafzucht und bei Einführung der Merinos in Deutſchland belegte man die- ſelben alle mit dem gemeinſchaftlichen Namen von ſpaniſchen Schafen. Auch die Wolle dex veredelten ſowohl, als die

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