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Ni pd; EN;:; pt lieben gebahren konnten: ſo kam es, wie vorn hinweg zu
JRE erwarten iſt, zu Betrug in jeder Art, Das Vorvieh der 0 eien Schäfer ſtirbt nicht, war ein bekanntes Sprichwort. Starb es. auch ein Stü davon: ſo ward es leicht für ein herrſchaftliches NGEN! ausgegeben, und an einem von dieſem das Zeichen des geſtor- Bur benen angebracht. Ein Gleiches galt bei Austauſchungen, Verkäufen auf eigene Hand 2. is Jö E3 gibt ganze Gegenden, wo man die Folgen dieſer a un Operationen noch jekt in faſt allen Bauern- Schäfereien fhei bon Dem deutlich genug ſieht, Denn obgleich in dieſen für Vered- un dieſe aus lung faſt gar nichts gethan wurde: ſo ſicht man dennoch inge Ur eben eine Menge Thiere darin, die unverkennbar die Spuren alu% einer edlen Abſtammung tragen. ehm geoßen Dieſe der Landescultur ſo verderblichen groben Miß- jet Abet as bräuche erregten am Ende die Aufmerkſamkeit der Regie- 4 zu mehr"), rungen, und dieſe griffen durch Verordnungen ein, die ſeres Futfer, endlich dem Unweſen ein Ende machen ſollten. Am meiſten deres Unterz wirkte aber wohl die eigene Einſicht und Uiberzeugung. Es re beſonder gehörte wenig Sharfſinn dazu, um inne zu werden, welch? / der Cchaf- große WVortheile und welch? reihen Gewinn man bei der ten- Unthls herrſchenden üblihen Weiſe aus den Händen gab. Man uta abet ſann daher auf Mittel zur Abänderung. Dies ging freilich aß der Eijent“ nicht allzu raſch, und nd< jekt gibt es ſelbſt in ſehr edlen bltehen wäre Heerden Deutſchlands Vorvieh. In den meiſten aber Betrigereien iſt es nun wohl abgeſchafft. Man möchte fragen, wie es 24afmiſiet, möglich ſey, daß der Menſch, der den eigenen Vortheil doch glohnung Dt? ſonſt wohl ſo ziemlich immer zuerſt im Auge hat, ihn hier
waren u ſo blind überſehen kann? wenn man nicht daneben bedächte, 7 mh daß die Liebe zur Bequemlichkeit, die ſich ſo gern an die


