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weniger ihrer Wurzelknollen, als vielmehr ihres Laubes wegen. Man fing in Scleſien zuerſt damit an, und der Bekanntmacher dieſes Schaffutters, der Wirthſchaft3- In- ſpector Kade, hat ſi<h dadurch einen Namen geſtiftet. In der Mark Brandenburg machte man auch bald Verſuche damit, beſonders da ſie gerade für den Sandboden paſſen. So vortheilhaft man nun auch dies Futter finden wollte, und ſo geſund es den Schafen war, auch ſehr gerne von ihnen genommen wurde: ſo iſt die Sache doch bald wieder ins Sto>en, ja ſchon beinahe in Vergeſſenheit gekommen. Die Schwierigkeit der Ausrottung dieſer Frucht von den Stellen, wo ſie einmal erbaut worden iſt, verbunden mik der ſpäten Erndte des Laubes(October und November), wo es denn zuweilen verdirbt, hat, neben dem Umſtande, daß ſie doc< nicht die große und nahrhafte Maſſe an Futter gewährt, wie man anfangs glaubte, dies zu Wege gebracht. So gewiß iſt es, daß das praktiſch Brauchbare, ſelbſt wenn es anfangs gar nicht geachtet oder verdächtig gemacht wird(wie z. B. die Kartoffeln), dennoch zulekt in ſeinem ganzen Werthe hervortritt, wogegen das ſcheinbar Nüßliche, auch wenn es im Anfange noh ſo viele Vortheile verſpricht, doch bald wieder den Plas räumen muß.
In der Verpflegung der Schäfereien machte man aber ſehr große Fortſchritte und Verbeſſerungen, ſobald die Ver- edlung immer mehr betrieben ward, und der Eiſer dafür durc; immer lohnendere Wollpreiſe fort und fort angeregt wurde, Man ſorgte nunmehr im Allgemeinen für weit beſſeres und reichlicßeres Futter, und dadurch hat der ganze Landbau eine höchſt wohlthätige Umformung erlitten, wie
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