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ſeit der Veredlung der Schafzucht in Europa beobachtet hat, will ich nur die wichtigſten, und zwar diejenigen anführen, die ziemlich allgemein wurden, und die auf den Fort- und Rückgang der Veredlung einen weſentlihen Einfluß hatten,
Das Erſte, was man bei einer Schäferei, der man nur einige Sorgfalt widmete, zu bedenken hatte, war ihre gute Unterbringung, ihre Verpflegung und ihre Beſorgung überhaupt, Die Stallungen, welche man den gemeinen Landſchafen anwie8, waren zum Theil ſo elend und ſchlecht, daß ſie für edleres Vieh kaum zu brauchen waren. Wo man es thun konnte, und wo man Sinn für die Sache hatte, da baute man beſſere z man machte ſie luſtiger und ge- ſünder, und hatte dafür auch die Genugthuung, daß man die Schafe beſſer darin gedeihen ſah. Freilich ging man in der Folge auch darin etwas weit, und es entſtanden da und dort wahre Paläſte. Uiber dieſe Haltung in den ver- ſchiedenen Ställen ſind ſogar Bedenklichkeiten und Bemer- kungen über die Ausbildung der Wolle entſtanden. Man wollte beobachtet haben, daß namentlih in Sachſen in den alten dunklen Ställen dieſelbe ſanfter und zarter anzu- fühlen geweſen ſey, als in den neuen, geräumigen und hellen.= Wäre etwas Wahres an dieſer Sache: ſo ließe ſie ſich ungefähr ſo wie bei den an dunkeln und eingeſchloſſenen Or2 ten gezogenen Pflanzen erklären. Dieſe ſind dann auch weicher und zarter, als die in der freien Luft gewachſenen, aber. es mangelt ihnen auch dafür alle Kraft. Dadsſelbe würde dann auch gewiß bei der Wolle ſtatt finden. Immer würde es aber eine grauſame Verfahrungsart ſeyn, die Schafe in enge dunkle Ställe zu ſperren, ſelbſt wenn man auch dabei
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