Teil eines Werkes 
1: Uibersicht der europäischen veredelten Schafzucht. 1
Entstehung
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- 4 A1A2 die Wollqualität erhöhen könnte, was aber jederzeit wohl gu nur eingebildet ſeyn würde. Wenn jene Bemerkung, daß(ſhow die Wolle in neuen, geräumigen Ställen weniger fein und ZV ſanft gefunden worden wäre, richtig ſeyn ſollte: ſo beruhte(zm! ſie ohne Zweifel auf dem Umſtande, den ich in dem Werk- gehn hen:Meine Erfahrungen in der höhern Schafzucht, Ww, Stuttgard bei Cotta", angeführt habe, und der darin be- aht ſteht, daß die Wolle in gemauerten Ställen, beſonders teich wenn die Schafe dieſelben ganz neu beziehen, eine Art Eh von Roſt befällt, wovon ſie das Anſehen verliert, und ſich nig rauh anfühlt.; fung Das Berfahren bei der Verpflegung der Schafe war, Edu wie ſchon aus dem Vorhergehenden genug erſichtlich iſt, ſehrwalt verſchieden. Manche hielten dieſe, manche jene Fütterungs- ma art für beſſer. Die vermehrte Zahl der Schafe ſowohl, als uy deren beſſere Verpflegung machten es nothwendig, daß man| auf vermehrtes und verbeſſertes Futter ſah. Man machte ody Verſuche mit dieſer und jener Futterart, und je nachdem Bode dieſe günſtig oder nachtheilig ausfielen, je nachdem baute hüt man ſie nun fort, oder gab ſie wieder auf. Beſonders m fing zu Anfange des gegenwärtigen Jahrhunderts in Deutſch- a. land die Kartoffelfütterung an, bei den Schafen eingeführt nh zu werden. Sie hat nachher ſo große Epoche gemacht, und Hilf beſonders auf die vermehrte Schafhaltung auf Sandlände- mn reien, einen ſo ungeheuern Einfluß ausgeübt, daß es wohl nt der Mühe werth iſt, von ihr etwas weitläufiger zu ſprechen. für di: Man betrieb ſie, wie Laſteyrie bemerkt, ſchon im Jahr ans 1302 ſehr ſtark in Sachſen, und gerade dort hatte ſie ſeit- ze dem faſt wieder ganz aufgehört, und nur erſt in der neuern inh