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Vergleichungen der in den Königlich Preussischen Staaten eingeführten Maaße und Gewichte / von J. A. Eytelwein, Königl. geheimen Ober-Bau-Rath und Mitgliede verschiedener gelehrten Gesellschaften
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Erſter Abſchnitt, Vom Längenmaaße. 3

v. Münchhauſen. 139,* Hausvat« 1. Th. Pp. 339, Lielkenbrecher++» 139,1257Taſchenb. p: 30: f Petit EH DERET* 19417 130% 7 Daviler Dict. p. 188. Picard FIIR er 5 0-80 05:00 Traite du nivellem. nach einer.neuern Aus- überſ. v. Naudep. 174, mittelung deſſelben 139, 20 uranienvu-gſcheReiſeb. Snellius und Ricciolt 137, 592 Daviler Dict. p. 188. Whitehurſt+ 5!+-139, 28%3Verſ..der Zeit: p.45

ſolcher Theile genommen werden, um de Fuß zu erhalten, welcher der zwölfte TZ

dewrhe 25006 diſchen hei ländiſchen Ruthe iſt.

il von der rheinz

Die Verſchiedenheit i in den Angaben über die Größe des rheinländiſchen Fußes, und da man ſich bei dem Bauen, ungeachtet der Regleiments, wodurch der rheinlänz

diſche Fuß eingeführt wurde, dennoch ſehr hiedener Maaßſtäbe bediente ,- die alle für ven rheinl ändiſe henJuß Wien. haben im Jahr 1771 das Königl. Ober- Bay-

Depaptement veranlaßt, denjenigen heinländ. 3 Fuß, welz <her nach den eigenen Unterſuchungen von Eil(ei ſchmid de Ponderibus et Menſ. etc. p. 94.) 139, 13 pariſer Linien enthält, als Normalfuß vorzuſchlagen, und es iſt derſelbe auch allgemein in den Nrgafiſe hen Staaten eingefährt worden. Von dem zu dieſem Endzwe> von der pariſer Akademie erbetenen genauen Maasſiabe ſiud für das Königliche Ober- Bau- Departement und für die Kbnig- liche Akademie der Wiſſenſchaften, unter Aufſicht des verſtorbenen Ober- Bauraths und Profeſſors Lambert, zwei Normal-Maasſtäbe verfertiget worden, an deren genauen Uebereinſtimmung wohl kaum zu zweifeln war, die aber demungeachtet, bei Gelegenheit der Ausmeſſung des berliniſchen Scheffels, von mir mit AAUOE er auf das genauſte verglichen und übereinſtimmend gefunden worden.

Von dieſem rheinländiſchen Fuß ſind 6 bis 12 Fuß lange, theils eiſerne, theils hölzerne, an beiden Enden mit Meſſing beſchlagene Normal- Maasſiäbe, ſammt lichen Königl. Kriegs= und Domanen- Kammern und mehrern Magiſträten zugefertiget worden; es wäre aber zu wünſchen, daß ſtatt der hdlzerneu, durch aus eiſerne Normalmaasſtäbe eingeführt und auf den Fluren der Rathhäuſer, in den vorzüglichſten Städten befejtiget würz

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