22 In Anſehung der Wieſen hat wohl der Deutſche vor uml dem Engländer viel voraus. Der verſtorbene gehein-(pom de Rath Schubarth von Kleefeld ſagte einmal in Leipzig| p.ug M zu mir: ich frage ſogleich nach dem Werthe der Wieſen;| wiigt ſieht dieſex doppelt gegen Ackerland, ſo iſt die Wirth-| weft ſchaft der Gegend gut; feht der Werth derfelben gerin«| ggrünty), g2; ſo hat man es in der Foldwirthſchaft nicht weit ges| hſeih« bracht. Denn was ſind alle vie Gewächſe, welche ih| wuſſt mit Aufopferung von Arbeit und Körnern ziehen muß, ſhffen 1 gegen jene, die ich mit etwas Fleiß haben kaun?. Noch be ut nie habe ich von jemand dieſen Saß beſtreiten, noch het mit weniger die Geringſchäßung der Wieſen als einen Beweiß fbr, des ſich hebenden Ackerbaues rühmen hören. Man ge-| tec 9 he an die Elbe und frage die Wirthe, ob ſie ihre Wie- Huyghe ſen oder ihr Ackerland lieber haben? Man komme zu fehgel uns, ſehe unſere Grasgärten; berechne ihren Ertrag| ja wohl gegen das reichlihſt tragende Ackerfeld/ ſo wird man Y geſchwinde von dieſem Saße umkehren. Man findet funny al | Hier GraSpläße, wo 12 rheinländiſche Ruthen für eine ih ber | Kuh ſehs Monate Futter im Stalle geben, welches doch fand, ive eine Einnahme von x 2 Thalern giebt, die eine ſolche| wiſe Haugsler Kuh den Sommer abwirft. Wie weit.ſind al vſt ni ſo. vie Engländer noch zurück, wenn ſie den Werth des Wine Graſes noch nicht kennen? Doch ſie befinden fich im ſy. De Grunde nur im Irrthum; denn was iſt. Kleebaut an- md bei ders als Grasbau? Der Klee wächſet bey uns auf guten wit Gi Wieſen zu x 2 bis t 6Zoll Höhe ausgeſäet, und ſolche Wie- N
ſen erfordern ja keine Menſchen und kein Zugvieh. Daß ſhe Klee


