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Anwendung der englischen Landwirthschaft auf die deutsche und Vergleichung beider mit einander nach des ... Leib-Arztes Thaers Einleitung in die englische Landwirthschaft / von Lüder Hermann Hans von Engel
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Drittes Kapitel.

Wirthſchaftsarten,

Daß Deutſchland England die Koppelwirth ſchaft: ver» dankt; habe ich ſchon oft in meinen Schriften angeführt, Gleichwohl aber ſollte England auf einer höhern Stufe der Cultur als Deutſchland ſtehen; und doch find ſo we- nige Grafſchaften, die ſich des erſen Geundſtieines zuk Vervollkommnung der Landwirtbſchaft rüßmen können:

von der Engliſchen Landwirthſ<Gaft zu machen im Stans de bin; iſt ohngefähr ein Viertel, höchſtens+ Theile des ganzen Landes in erträglicher Cultur, und+ Theile zd wo nicht die ganze Hälfte, noch wüſte. Sollte matt denn! wohl glauben, daß ein Land, das ſchon lange die Vortheile der Koppelwiethſchaft kennet; noch ſo weit zu? rück ſeyn ſollte, daß es gegen Deutſchland, das wenig» ſteus 3 Theil in der beſten Cultur, 5 Theil'in güter Cultur Und nur 3 in ſchlechter Eultur ity nicht die Verä

gleichung aushalten kann? Wahr iſt es, daß man it

Gegenden, wo die guke, ja wohl gar die beſte, Cäaltyk herrſchet in Deutſchland, Stellen findet die noch wüſte ſind, aber der Eigenthünter achtet ihrer nicht, weil ex ihrer nicht bedarf. Ob dieſes in England nicht äuch ver Fall ſeyt ſollte, kann ich nichtwiſſen; weil mart nichts Specielles darüber hat; Ja Anſehung der Schwizs rigkeiten,- die Gemeinkeiten, zu theilen ,. leiden alle Cans

B 232 dir

* Rach den ohngefähren Berechnungen, weiche ich mp-