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Anwendung der englischen Landwirthschaft auf die deutsche und Vergleichung beider mit einander nach des ... Leib-Arztes Thaers Einleitung in die englische Landwirthschaft / von Lüder Hermann Hans von Engel
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in Garten Lande umwandeln, wenn er es.nicht- mit| uh

Geduld und Zeit erzwingt? Die Art und Weiſe der Beo.| ho M" handlung fann nicht durch Geld, ſondern durch eine ver» u nünftige Anwendung der vorhandenen Mittel beſtimmt| Jim da

werden, welche an Ort und Stelle vorhanden ſmd. Seibft| ae abeg;

Herr Thaer ſichet dieſes auf vielen Stellen ein, ſo wes mi zun(

nig er es auch eingeſtehen will. Daß man in den Schrifk« 44 hebe,

ſiellern ſo wenig findet, was allgemein paſſet, iſt ja Dupben in

% ganz naturlich, weil das Locale immer entſcheidenmuß heohachtt und dieſes beweiſek ſelbſt die Beſchreibung der Engli- wacht

ſchen Landwirthſchaft. Daß dieſe dem Locale angemeſs Die[a

: fen ſey und ſich nicht nach Syſtemen richte, bezeugen ven die Maſtungen, die ihnen mehr einbringen ais der Ges wn| traidebau. Wie ſollte es nun werden, wenn wir bey| 10007

uns, wo das fette Ungariſche und Polniſche Vieh wohl- dien

feil iſt, diefes nachahmen wollten? Das Vieh müßten| wu etld

wir wohlfeil verkaufen, und Körner und Butter für un- Weit por

fere Menſchen Menge theuer vom Ausländer faufen. eine! gt

Wo ſollte die Milch für die vielen Menſchen herkommen, Candtvirt

wenn wir lauter Ochſen und geſchnittene Feeſen mäſten/ imi

wollten. Wenn manVorſchläge zuVerbeſſexungen ließt, ſie vn epn,

ſeyen Hirngeſpinſte, oder wahre Erfahrungen, ſo muß man de fo; Verſiand haben, und dieſen ſehr ſorgfältig gebrauchen, Wim

wenn man ſie auf ſeiner Wirthſchaft anwenden will,| Wf

'wie es Herrn Thaer gegangen iſt. Er ſagt: Ich brache| Hei

ke mit groſer Anſtrengung, was meinen Verhältniſſen| een dh

: angemeſſen ſchien, in Ausübung, hatte im Frühjahr die| dein ibo größten Erwartungen; in der Erndte Miswachs, Soll- hej

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