Druckschrift 
Anwendung der englischen Landwirthschaft auf die deutsche und Vergleichung beider mit einander nach des ... Leib-Arztes Thaers Einleitung in die englische Landwirthschaft / von Lüder Hermann Hans von Engel
Entstehung
Seite
4
Einzelbild herunterladen

« mti<<< Seeereeegeeee zz zwzumnrmeee 777 77 FFH DILLER IR 520g M

ERES 5% FAD

4 Ei-nleitumss

ſchulden kommen laſſen. Denn der Grundſaß ſtehet unwandelbar bey mir feſt: daß der Landwirth und bes - ſonders der landwirthſchaftliche Schriftſteller ſich durch- aus fein Syſtem bilden müſſe, ſobald er vom Ganzen' ſpricht, dagegen aber in ſeiner Wirthſchaft, ſo lange er( nichts beſſers findet, ganz felſenfeſte feſthalten muß.| Jc<h bin bey wirthſchaftlichen Streiten nie für die eine oder die andere Parthey; denn das Locale von jeder

muß entſcheiden. Cine mindere oder mehrere Zuſamo-

menſeßung von guten fruchtbringenden Erdarten wird Y. ſ beſſere Erndten ohne groſe Mühe liefern, als eine von dN ſchlechten Erdarten zuſammen geſezte bey dem größtenFleis-= Mheſiey ſe und dem Nachdenken zur Belohnung bringen kann. Ei- uſw ve genaue Zerſeßung des Erdbodens kann nicht ſtatt fin-| yen Ent deny, folglich bleibt es immer unausgemacht, ob die Be-| aer handlungsgart des Landwirthes oder der Grund und Bo-| wurzel den die Urſache reicher Erndten eines Diſtricts ſey. verbunde Ein Schriftſteller, der alſo über die Wirthſchaft urthei-[1564 Gif len will, muß ſich durchaus nicht weiter einlaſſen, als: nnen, 1 in allgemeine Behauptungen; es ſey denn, daß er mio 0 mit dem'Locale ganz genau bekannt. ſey. Iſt er dieſes ji. nicht, ſo werden ſeine Urtheile nie richtig ſeyn, ſo viel eie ſie auch von Wahrſcheinlichfeit an ſich haben. Dahero| ifo, iſt den Leſern oeconomiſcher Schriften nichts nothwendi-| fn ger, als daß ſie bey Nachahmung der gethanenen Vor-| lw" ſchläge. ihr Locale genau prüfen, ſo wie ſie ſich auch ftp

! den Tadel nicht werden zuziehen dürfen, daß ſie unvor- nlih, ſichtig nachgefoigt/ wenn ſie dieſe Regel beobachten. ilfe ein === zieren