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Die Lehre vom Dünger. 12. Abſchn.
(308) das fünfte, von dem nicht gedüngten Boden das dritte Korn'an Sommerweizen, welcher in Reihen geſäet worden
war.
Der geerndtete Weizen wurde'von jeder einzelnen Fläche für ſich zergliedert, wovon wir hier nur das für uns Eee MEI lr. ü N
„Es haben geliefert 5000 Gewichtst eile Weizenkör1 an Kleber oder Triticin: y; nE
gedüngt mit Menſchenkoth 1697 oder 33,14 Procent -== Rindsblut 1713=- 36,24
Sn ZES haft 1645= 32,90== ==/==„Ziegenmiſt 1644- 32,88== dd 57 227 Menſihenbärn 14755: 253% DOGS Viet weide 1-2: Pferdetoöth 684= 13,63.-= -== Taubenmiſt 610:= 2,20=(= =.==== Kuhmiſt 598= 11,3%== EIN 120 IPflanzenerde* 4800,==17 19,600== erbaut auf nicht gedüngtem Boden 460== 9,20=<=
Deßgleichen haben geliefert an Amylon 5000 Gewichts:
theile Weizenkörner: gedüngt mit Menſchenkoth 2072. oder 41,44 Procent er A ICGREN 07 3
Rindsblut 2065= 41,30== --- Schafmiſt 2140- 42,88== --'-=''- WP: 2121= 42,43== -..„=,== enſchenharn 1995= 39,90:-== 42 321 4Mferdemiſt!+": 73089== 61,63 1751 a. De 2. Taubenmiſt /*, 3159 1763,18(==> === Kuühmiſt 3117- 62,34== Pflanzenerde 7--. 65,94.== 3 EE,
erbaut ohne Dünger 66,69 Procent,
Hermbſtädt theilt bhierbey unter andern folgende intereſ: fante Bemerkungen mit;
„Die Hauptbeſtändtheile im Weizen bleiben immer der Kle: ber oder das Triticin und das Amylum., Jener iſt rein animaliſcher, das Lehtere rein vegetabiliſcher Natur,“
„Es iſt aber der Kleber oder das Triticin zuſammengeſett aus"Kohlenſtoff, Sti>ſtoff» Waſſerſtoff, Sauer: ſtoff und Ph osphor, als ſeinen<emiſchen Elementenz und in der That finden ſich eben dieſe Elemente in denjenigen Dün: gerarten am meiſten angehäuft, welche in einem gegebenen Ges wicht der Körner auch die größte Ausbeute an Kleber oder Triticin geliefert haben 7 es iſt alſo offenbar, daß jene Ele- mente, zur Erzeugung des genannten Gemengthbeils im Weizen, aus dem angewendeten Düngungsmittel entnom- men worden ſind.“
„Das reine Amylum enthält weder Sauerſtoff, noh Phosphor unter ſeinen elementaren Beſtandtheilen: dieſe ſind bloß Kohlenſtoff, Waſſerſtoff und Sauerſtoff; ſie müſſen alſo gleichfalls aus dem zur Cultur angewendeten Dün- gungsmittel entnommen worden ſeyn. Die Ausbeute an Amylum(Stärke) aus gleichen Gewichten der mit verſchie: denen Düngungsmitteln cultivirten Körner ſteht aber wieder in Verhältniß mit den mehr vegetabiliſcher und weniger animaliſcher Natur dazu gebrauchten Düngerarten.“/


