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„FAN:. T- MEE. a.
; Einfluß der Düungungsmittel auf die Pflanzen,
wahrſcheinlich/ daß 3. B. der Kalk als ſolcher wirklich in die
Pflanzen übergeht, wahrſcheinlich, daß er nur ſeine Kohlenſäure
an die Pflanzen in gewiſſe Fällen abgiebt, und gewiß, daß er den in der AFerkrume befindlichen, unauflöSlichen Humus auf- löglich, folglich zur Pflanzennahrung geſchickt macht, Der Kalk erſcheint alſo als Pflanzennahrung, als Neiz oder Thätigkeit erregendes Mittel.% 4
Selbſt der Miſt wirkt auf mehr als eine Art zum Gedeihen der Pflanzen hin; 1) wird aus ihm ſehr ba!d vom Woſſer Pflan- zennahrung- aufgelöſt, ausgelaugt und den Pflanzen zugeführt 3 2) ſeine Rückſtände bilden Humus und dienen--als ſolcher den Pflanzen zur Nahrung z; 3) entweichen bey ſeiner im Boden fort- geſeßten Gahrung den Pflanzen als Nahrung dienende Gagsarien, z. B. Kohlenſäure, die entweder ſogleich in die im Boden ſtehenden Pflänzen übergeht, oder vom Boden einſtweilen aufz genommen und ſpäterhin an die Pflanzen abgegeben werden z 4) iſt auch der Miſt geeignet, während ſeiner Gährung den im Boden vorhandenen, unauflöelichen Humus auflögslich zu machen; alſo die Thätigkeit des Bodens zu erhöhen.;
Indere ſogenannte Düngmittel dienen ebenfalls:auf man- <erley' Weiſe zum Gedeihen-nüblicher Pflanzen, wie es ihre Be= ſtandtheile mit'“ſich bringen.»
Es-koww-aber dem rationell handelnden Landwirth durchaus nicht gleichgültig ſeyn, wie“dieſes oder jenes bodenverbeſſern= de Mittel wirkt, indem ex ja um ſo mehr im-Stande iſt, für ſeine ſpeciellen Zweeke das Paſſendere zu wählen, je mehr er von den einzelnen, ihm zu-Gebore ſtehenden Mitteln weiß, wie ſie wirken und welchen Einfluß ſie auf die Pflanzen- ausüben.
Wenn er z/ B.' weiß, daß das', was das Waſſer aus dem Miſte. auslaugt/ durch das, was als Gas bey deſſen Sährung entweicht, den Pflanzen als. Nahrung dient, ſo wird er ſo' viel als möglich Sorge tragen, daß weder'jene Lauge, no dieſe GaSsarten für die Gewächſe, die er erbauen will, verloren gehen.
Wenn er 3. B- weiß, daß' dieſe oder jene Art Dünger be- ſonders auf dieſe oder: jene Frucht vortheilhaft wirkt, oder be- ſonders auf dieſen oder jenen Beſtandtbeil einer Frucht Einfluß bat, ſo wird er auch danach ſeine Maßregeln, ſo gut es die Verhältniſſe erlauben, nehmen.
6.. 142. Herm bſtädt hat hö<hſt intereſſante Verſuche und Beobachtungen angeſtellt:„über den Einfluß der Dün-= gungsmittel auf die Erzeugung der nähern Bes ſftandtheile der Getreidearten,“ die alle Beherzigung verdienen, und immerwäbrend fortgeſeßt werden ſollten.
Er. düngte auf einerley Bodenart mehrere gleichmäßige Flä» <en mit verſchiedenem Dünger, und zwar wurde dieſer getrock- net in gleich großer Gewichtsmaſſe: angewendet 3 er erhielt fol gende Reſultate:
Vom Schafmiſt wurde das zwölfte, vom Ziegenmiſt
das zwölfte, vom Pferdemiſt das zehnte, vom Kuhmiſt das ſiebente, vom Menſchenk'oth das vierzehnte, vom Tä u» benmiſt das neunte, vom Menſc<henharn, der von Bier trinfenden Perſonen geſammelt war, das zwölfte, vom Nin Dd 8- bl ute das vierzehnte, von der mit MALEN ZURCI Df gedüng- ten Fläche,(fie war, aus verweſtem Kartoffeltkraute gewonnen), | 20*
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