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Glauberſalz»
Düngeſalz«
Lehmwände«.
Miſchung an? derer Erdarz wenn eine, in der Nähe liegen! beſſern Beſtandtheil in überwiegender
Die Lehre vom Dünger.
(32
Daß
10. Abſchn.
) Es Der ebenfalls freygewordene Kalk wirkt wie anderer Kalk, er zieht Kohlenſäure an ſich und giebt ſie auch wieder an die
Pflanzen ab. bey ſolchen.hemiſchen Wechſelwirkungen Wärmeſtoff
frey wird, und daß dieſer auch den Gewächſen zu Gute kommt,
iſt auc<h wahrſchein
daß es. im Großen den könnte, unera wirkt z aber der
lich.
6. 110. Das Glauberſalz iſt nur zu theuer, als
für ſich allein zur Düngung angewendet wer- <htet es nah meinen Erfahrungen ſehr kräftig
Rbfall in den Salmiakfabriken enthält unreines
Glauberſalz, auc<. das ſogenannte, in den Hüttenwerken gewone nene, Qui&ſalz gehört hierher, und beide werden jeht in Sach- ſen als wirkſame Düngemittel angewendet.
6. 111. Auch das in den Salzwerken verkäufliche
Düngeſalz„enthält Gyps und Glauberſalz und wirkt, wenn es nicht zu viel Braunkoblenaſche und andere minder wirkſame
Düngeaſche enthält, eben|
und wird auch wi
e dieſer
und eben ſo gebraucht,
v kräfrig auf den Klee, als der Gyps- theuer bezahlt, weit herbey verfahren
65. 112, Im Thüringſchen und im Altenburgſchen
werden auch alte Lehmmauern mit Vortheil zur Düngung be-
nubt. Je älter dieſe Mauern ſind,| Düngung, und ſie verbeſſern oft die
Jahre. Gewöhnlich fi
ausgeſehtz der
und. es wird auch wa| ewiß auch vortheilhaft bey ver
<lagenen Lehm von ſolchen alten Mau
zeugt, welcher
Man fährt den zerſ
ern gewöhnlich ſo 6/4413
ten«
Aerkru
deſio kräftiger wirken ſie als
me auf ſehr viele
nd die Lehmmauern um die Gärten nicht mit Kalk bepust, und ſv alſo der Einwirkung der Atmoſphäre ganz
Lehm abſorbirt düngende Theile aus der Luft, hrſcheinlich auf dieſe Weiſe Salpeier ers
Vegetation wirkt.
dicht oder etwas dichter als den Miſt.
, Die AFerkrume kann auch Nähe liegende Bodenart, welche einen
jener A&erkrume fehlt, darauf gebracht und mi
vermiſcht wird.
beſſern und wirklich zu einer höheren Claſſe Lehm in hinreichender Menge aufgefahren wird,
Ein ſtrenger Thonboden iſt aber ſchwerer
Sande zu verbeſſern u faſt gar nicht durch bloßes
zu vermiſchen iſt,
ene Schwere in die Tiefe geführt wird. we&> der aufgefahrene Torf. Sandboden gefabren werden, 1 um eine möglichſt innigſte Vermiſchung m wirken, worauf es hauptſächlich ankommt,
Pflügen und Egge und immer von
verbeſſert werden,
Menge hat, der t ihr möglichſt gut
So iſt ein Sandboden ſehr nachhaltig zu vev=
zu erheben, wenn
mit aufgefahrenen
nd damit milder zu machen, indem dieſer
n mit dem Thon
Waſſer, oder durch ſeine eis Beſſer wirkt zu dieſem
Soll Lehm oder Thonboden auſ ſo iſt große Sorgfalt anzuwenden, vglichſt bald zu bes wenn der Zweck
erz
reicht werden foll. Es iſt da räthlich, daß die Erde im Herbſt
oder Winter aufgefahren wird, damit und die Klöße leichter zerkleinert werden können, im Frühjahr gut ausgebreitet, ſo bringt,
der Froſt ſie mürbe macht,
Iſt dieſe Erde
bevor ſie untergepflügt
wird, das Walzen mit einer ſchweren Walze Vortheil, damit
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