44 no< in alle ſeine Unternehmungen ," Einrihtungen und Verbeſſerungen, jenes Anſtändige, das ſein Stand und ſeine Geburt fordern, jenen Sinn für das ſ<döne, jene Eleganz legen, welche dur< Erziehung, Umgang, Ge- wohnheiten von ſeinem ganzen Weſen unzertrennlich ge- worden ſind== er wird dem guten Geſ<hma&> immer huldigen, und mit ſi<h ſelbſt immer die Sprache führen: dieſes oder jenes muß ja do<H- gemacht ſeyn; ob ich es nun ein wenig anſtändiger, geſchma&>voller mache, als die hö<ſte Nothwendigkeit fordern würde= das wird ja nicht ſo viel ſagen= die Koſten ſind ja-nicht viel größer=- man muß doH dem Hauſe, den Oeconomie- Gebäuden, den Gütern anſehen, ob der Beſiter, Ord- nung und Reinlichkeit liebe, ob er Sinn für das ſchöne habe„ oder niht. Dieſer Gedanke wird ihn bey allen ſeinen Unternehmungen leiten ,' und ihn unvermerkt zu vielen wichtigen Ausgaben führen= ſein Gut muß ein ſchönes Gut ſeyn; und, wenn er ſchon allen Pracht ſorg- fältig vermeidet, und man keinen Luxus weder in Wohn- gebäuden und ſeiner Meublierung, na<h in den Umge- bungen findet= ſo werden do< alle Oeconomie-Gebäude maſſiv und dur< ihre Anlage. koſtbarer ſeyn, als die gewöhnlichen Gebäude des Landmannes. Er wird da einen Hügel abtragen, dort“eine Vertiefung“ausfüllen laſſen, die dem Gut übel anſtand, was den richtigen Sinn für Ordnung und Ebenmaaß ſogleich verräth, was aber in ſeinem höheren Ertrag nie die Koſten bezahlt.
Wenn hingegen der Zweyte, auch ſhon ein Mann iſt, der Ordnung und Reinlichkeit liebt, und auf An? ſtand und ſ<hiFlihes Aeuſſere hält, ſo iſt do< ſein Be- griff von Anſtand, vom ſchi>lichen Aeuſſern, immer ein anderer", als derjenige"des erſten/ er wird durch ein?


