41 einigen Begriff, ſo weir nämlich ſelbiger dur<h Beſchrei- bung möglich iſt, gegeben habe,"worüber ich Sie aber bitte, die engliſchen landwirthſchaftlihen Werke„1*beſon- ders das intereſſante Werk von Thaer über die engliſche Landwirthſchaft zu leſen, aus welchem ich meine theore- tiſchen„Kenntniſſe über dieſen Gegenſtand meiſtentheils geſchöpft habe,'was mir das anſchauliche in Hofwyl leich- ter“ begreiflich» machte.
Dieſs Drill= oder PferdehaFenwirthſhaft iſt,"nach den ſorgfältigſten Berehnungen; und nach vieljährigen Verſucheu der h5<hſte Grad von jeßt bekannter Cultur. Schon vor,vielen Jahren inEngelland eingeführt, ward ſie. denno<) von mehreren erfahrnen dortigen Landwirthen gewaltig beſtritten“, erlangte. aber in den lektetn Zeiten dur< viele äuſſerſt genaue vergleichende Verſuche. den all- gemeinen Vorzug.» Sie kommt':auf dem dazu geeignetem Boden zund“dur< zwe&mäßige: Inſtrumente beſorgt" der Garten-Cultuv ſeht“ nahe, und gewährt'dur<"die ge: hdrige Legung des Saamens in Tiefe und gleichmäßiger Vertheilung, dur< beſtändige-Auflo&>erung und fruhzei- tige»Vertilgung des Unkrautes» im Dur<hſ<nitt größere Erndten, als„die ſo vielen Zufälligkeiten unterworfene und nachher ſich-ſelbſten überlaſſene Wurfausſaat.
Indeſſen iſt dur<. den unleugbar größern Gewinn, welchen die Reihen='oder Drillkultur gewährt,- no< niht entſchieden, ob ſie für' den Landwirth'4m allge- meinen oder nur unter gewiſſen Verhältniſſen vortheil: haft ſey.
Nicht jede höhere Erzeugung iſt jedesmal mit höhe: rem Vortheil für den Landwirth vereinigt= oft kann ſie ihm wirklih Nahtheil bringen, und zwar nicht bloß in dem Fall, wo die Koſten dabey überwiegend wären,


