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9 Ein"zuſammenhängendes Gut erleichtert die Bear» beitung des Bodens ungemein. I< kann meinen Aer bald in die Länge, bald in die Breite pflügen, welches von'großem' Nuten für die gute Beſtellung deſſelben iſt z ich kann dem Waſſer die Ableitung geben, wie ich will 3 ich erſpare mehrere Furchen; ich bin in der Cultur keineswegs dadur< gehindert, daß ih dem Nachbar einen offenen Weg in ſein StuF> Land und Raum für die Pflü- gung" deſſelben, da wo ſolcher an das meinige anſtdßt, läſſen muß', wie dieſes bey den Zelgen der Fall iſt.
Die Wechſelwirthſchaft, die in 4. 6. oder 8. Felder eingetheilt' iſt, kann auf dieſem zuſammenhängenden Gut ohne'Hinderniß eingeführt werden, welches hingegen bes der"Abtheilung der AeEer in mehrere Theile, beſonders bey“ dem Zelgenre<ht, mit unendlihen Schwierigkeiten verbunden iſi.
Das Gut zu HofwYl ift mit einem Fleiß bearbeitet, der von“der punktlichſten Aufmerkſamkeit des Beſißers zeuget, und läßt viele Güter von ähnlicher Lage, und ähnlichem Boden=(der vori Hofwyl iſt im ganzen Fefe ner der beßten) weit hinter ſich zurüs.
Die vier feldrige Wechſelwirthſchaft, welche Herr Fel= lenberg zu Hofwyl eingeführt hat, iſt unſtreitig für dieſes Gut die zwe>mäßigſte 3; ſie wäre es, naH meinen Begriffen, für alle Güter, bey welchen der AFerbau der Hauptzweig der Cultur iſt;= allein, wie i<ß ſchon verdeutet habe, bey einigen iſt ſie faſt gar nicht möglich, bey“ andern ſchwierig.
Der größte Vortheil der Wecſelwirthſ<aft beſteht ohne anders darinn„“ daß,“indem ih mit wenig mehr Aufwand von' Dünger'in 12 Jahren 4 Erxrndten mehr gewinne, als wenn ich das Syſtem der Brahe befolge=


