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I< hoffe indeſſen niht dahin mißverſtanden zu werden. als ob ich wähnte, kein Schweizer bedürfe eines ſolchen Unterrichts. Dieſer Gedanke ſey ferne von mir z denn auch der ſchweizeriſche Güterbeſizer bedarf der Kenntniſſe in den obgenannten Wiſſenſchaften= auch ihm wird die Beobachtung der Fellenbergiſc<hen Wirthſc<haft und der Anwendung ſeiner AFergeräthſc<haften nüßen.
Allein er bedarf nicht gerade der Verwendung von einem bis zwey Jahren, wie der fremde Güterbeſißer= theils weil er ſhon auf ſeinem Väterlihen Gute oder auf einer wohleingerichteten Landwirthſchaft ſeines Can- tons den Anlaß findet, ſich diejenigen praktiſchen Kenntz= niſſe zu erwerben, die für die Cultur ſeines Gutes ndthig ſind, und aber dem Fremden fehlen= theils weil ſchon bey ſeiner jugendlihen Ausbildung zu Hauſe auf die theoretiſchen Kenntniſſe, Rü>ſiht genommen werden kann, und endlich weil=- wie ich oben ſchon bemerkt habe, in der Schweiz nur wenige Landwirthe ſind, deren Gü- ter einen ſo großem Umfang haben, daß der Werth der- ſelben einen ſo koſtbaren Unterricht ertragen möchte.
Es dürfte. ſih, wenn dieſes Inſtitut zu Stande kommt, mit der Einrichtung deſſelben wahrſcheinlih kaum vertragen, daß nur Curſe von 2 bis 5 Monaten ge-= ma<ht würden, ſondern es ſcheint mir, daß die großen Koſten, die auf eine ſolche Anſtalt nothwendig müßen verwendet werden, die Bedingung eines ganzen Curſes von einem Jahr zum wenigſten fordern würden; nur zu Zeiten könnte aus patriotiſhen Ruüſichten, dieſem oder jenem Landmann zu liebe, bey einem allenfalls offenen Plaße eine Ausnahme gemacht werden.
Aeuſſerſt ſchwierig dürfte für Herrn Fellenberg die Auflöſung der Frage ſeyn, ob eine ſolche Anſtalt dur<=


