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Briefe über die Fellenbergische Landwirthschaft zu Hofwyl / [Georg von Escher]
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ſonders mußte gießen laſſen, macht die Einrichtung ſeiner Ateliers und den dortigen Vorrath von gegöſſe- nem Eiſen zu einer lobenswerthen nüßlichen Anſtalt.

I< ha? vor und nach meinem Beſuch in Hofwyl viel von den Maſchinen des Herrn Fellenberg reden, manches ſchiefe, mandes richtige Urtheil darüber fällen hören; beſonders aber trafen die meiſten Bemerkungen darin zuſammen, daß alle dieſe Maſchinen keineswegs von der Erfindung des Herrn Fellenberg ſeyen, ſondern es ſeyen die in Engelland allgemein bekannten und einge: führten AFergeräthſchaften.

Dieſe Bemerkungen ſind zum Theil richtig 3 ſchon ſint einiger Zeit kannte ich die meiſten der Maſchinen aus den Beſchreibungen und Abbildungen, die i< in den Werken fand, welche über die engliſhe Landwirthſ<aft geſhrie- ben worden ſind, und Herr Fellenberg iſt nicht ihr Erfin= der. Allein dieſes vermindert keineswegs das Verdienſt, das er ſiHh dur<h deren Einführung in der Shweiz erwor- ben hat, inſofern ſie zwe&mäßig und nüzlih ſind.

Herr Fellenberg mußte die meiſten dieſer Geräthſchaf- ten naH Modellen verfertigen laſſen, die er mit großen Koſten ſih aus Engelland verſchrieb. Er fand nicht alle- mal gleich die fähigſten verſtändigſten Arbeiter; man<es mißlang und mußte 2--3--4mal umgeſchaffen werden, was beſonders mit der Eiſenarbeit der Fall war, und was jeder leicht begreift, der nur einmal irgend ein kleineres vder größeres Gerath nac<h einem Modell verfertigen ließ. Die Koſten wel<he er auf die Vervollkommnung verwen= den mußte, waren ſehr groß. Nicht alle in Engelland gebrauchten Maſchinen waren gleiß nüßlich und dienlich 3 und denno< machte er von den meiſten Verſuche. Haben nur einige oder mehrere einen bleibenden Nußen, werden ſie