25 nahe gelegenen Werkſtätten der Schmiede, Wagner, Drechsler, Tiſchler, welhe ſehr gut und zwe>mäßig eingerichtet ſind.
Es iſt gewiß, daß wenn die eint oder andere der Maſchinen, deren ſich Herr Fellenberg in ſeiner Land- wirthſchaft bedient, in dieſer oder jener Gegend der Schweiz angenommen und eingeführt wird, diejenigen, welche ſich aus den Werkſtätten von Hofwyl damit verſe- hen können, einen großen Vortheil dadur< erlangen. Denn es iſt äuſſerſt ſchwierig eine vollkommene Maſchine nach den vorhandenen Beſchreibungen oder kleinen Mo- dellen gleich im erſten Verſuch zu verfertigen, indem ein kleiner unmerkbarer Fehler oft den nüßlihen Gebrauch des dem Schein nach in der größten Vollkommenheit ver- fertigten Geräthes hindert. Dieſer Fehler wird die Ur- ſache, daß man den Gebrauh derſelben überhaupt un- zwe&>mäßig findet, und ſolches gänzlich verwirft: Es werden viele vergebliche Koſten von den oft fähigen Hand- werkern verwendet, viel Holz und Ciſen vergeudet, wo hingegen, wenn dieſe Maſchine unter der Aufſicht.ihres Er- finders, Verbeſſerers oder Nachahmers verfertigt werden, ſie dem gehofften Endzwe> gewiß weit eher entſprechen müßen. Erſt dann, wenn in mehrern Gegenden und Ortſchaften dergleihen Maſchinen, die aus der erſien Hand ohne Fehler kommen ſollen„ eingeführt ſind, wer- den die geſhi>ten Arbeiter in dieſen Ortſchaften ſie mit Erfolg nachahmen, weil ſie nach vollkommnern Muſtern und nicht nach Modellen arbeiten können.
Yuch der wichtige Umſtand, daß die meiſten dieſer AFerbaugeräthſchaften gegdſſenen Eiſens bedürfen, welz- <hes Herr Fellenberg in den Eifenſchmelzen nach vorge- ſchriebenen Formen, im Anfang mit großen Koſten bes
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