Die Magazine, wo die Früchte hermetiſch verſchloſs ſen vor der Luft bewahrt und aufbehalten werden, habe ich.in ihrer innern Einrichtung nicht geſehen; wohl be- merkte ich, daß die Oefnung wo die Früchte eingeſchüt- tet, und wo ſie unten wieder herausgeholt werden, vor der Luft durc<-Ausfüllung der Zwiſchenräume mit Sand verwahrt ſind.
Nur eine Erfahrung von mehrern Jahren, nach wel: <hem die Früchte aus dieſen ſo ſorgfältig verſchloſſenen Magazinen wieder hervorgeholt werden, mag über ihre Zwedmäßigkeit entſcheiden.
Dieſe Aufbewahrung dörfte naH meinen Begriffen nur für große Landesmagazine, oder für Güter taugen die einen weitgrößern Umfang haben als der gewöhnliche unſ= rer Schweizergüter iſt. Denn wenn dieſe Magazine ein? mal gedfnet ſind, ſo müßen die Früchte verbraucht wer den, und welchem unſerer Schweizer-Landwirthe ddrfte es wohl konvenieren, 5--6 oder mehrere Jahre lang ſein Korn in einem Magazin zu laſſen, das er nicht öfnen darf 2? In der Schweiz alſo dörften nur die Landesre2 gierungen das Reſultat dieſer zu machenden Erfahrun- gen, ihrer beſondern Aufmerkſamkeit werth halten, um für die Gefahr des Mißwachſes ihr Land gegen die höchſte Noth zu ſichern.
Herr Fellenberg macht nun einen Verſuch, 9b er durch eine gerade entgegengeſeßte Manier, vielleicht zu dem gleichen Zwe einer ſorgfältigen ſichern Aufbewah- rung] der Früchte gelangen könne, indem er ſolche in eigens dazu errichteten Behältern der hd<ſt möglichen Zugluft ausſeßt; er hat ein Modell von dieſer Erfin- dung machen laſſen.
Von den Scheunen und Ställen begab ich mich in die


