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25 für diefe oder jene Cultur zwe&mäßig befunden, in die- ſer oder jener Gegend eingefuhrt, ſo gehört das Ver- dienſt davon unſtreitig dem Heren Fellenberg, ohne deſſen Anſtrengung und Aufopferung von beträchtlihen Sum: men, ſie, wenn ſhon dem Namen, der Form und ihrem Nußen na<, durh Schriften bekannt, denno< einſiwei- len unnüß für uns geblieben wären, weil auh die beßte Beſchreibung, die rihtigſte Abbildung nie den richtigen Begriff gewährt, den uns die Anſicht derſelben giebt.
An den eint und andern Maſchinen, glaube i<h mit Grund ſagen zu dürfen, hat Herr Fellenberg einige zwe>- mäßige Verbeſſerungen angebracht, wie 3. B. dieſes bey den Pferdeha>en der Fall iſt, wo die Füße, die nach den engliſhen Modellen verfertigt waren, unten flach find, und die Form einer breiten Haue hatten, da hingegen die angebrachte Verbeſſerung ihnen die Form eines Fußes mit einem hohen Riſt gaben, wodur< die Dur<ſchneidung und AufloFerung der Erde erleichtert, und ihr Tieferge- hen möglich gemacht wird.
No< eine Menge anderer AFergeräthſchaften habe ich auſſer den bezeihneten und weiter oben ſchon zum Theil beſhriebenen in dem Attelier des Herrn Fellenberg vor- gefunden, als verſchiedene hölzerne und ſteinerne Walzen, leßtre von circa 3 Fuß im Dur<meſſer, und 4 bis 5 Fuß in der Länge, deren Gebrau< zum wenigſten 4 Pferde for- dert, die aber bey leihtem Boden weſentlih nüßen. Ver- ſchiedene Arten von Pflügen, Waſſerfur<enzieher u. ſ. f. au< eine Erfindung, um den Kleeſaamen von dem ſ<äd- lichen Unfraut zu reinigen, das wir den Ringel heiſſen, welcher oft ganze Kleefelder zu Grunde richtet. Nur ſchon dieſe Verſuche alle müßen die Einrichtung ſeiner Landwirthſchaft äuſſerſt koſtſpielig gema<t haben,


