16 für feinen Bedarf zweEmäßig behandelt; er hat Jutter für ſeinen großen Viehſtand nöthig, und erzeugt auf ſeinen Feldern Stroh genug für den Dünger. In den Rebgegenden wo man ungleih mehr Dünger bedarf, als das Stroh“ der Ae>er abwirft, hätte man mit größerm Nußen das ausgegrabene Torfland„- tief lie- gen laſſen, und niht ausgetro>net, ſondern durch zwe&- „mäßige Einrihtung zu einem Streueriedt angelegt, wel: hes gehdrig bewäſſert einen großen Vorrath von Dün- gungsmiaterialien abgegeben hätte.
I<. kann mich nicht enthalten, hier gegen Sie der Idee zu erwähnen, welche Herr Fellenberg in'ſeiuen Blättern von Hofwyl aufgeſtellt hat; daß es vortheil-
haft ſeyn dürfte, die Wöäſſerwieſen auszubrehen, und'
nur mit einer Grasart, oder mit mehreren zu gleicher Zeit reifenden Grasarten zu beſäen. Es liegt etwas ſcheinbares in dieſer Jdee, gewiß bringt die ungleiche Zeitigung der verſchiedenen Futterkräuter einer Wieſe einigen Nachtheil: Die früher verdorrenden Kräuter bringen wenigen Nußen, ja dadur<, daß der Saame dieſer früheren Pflanze zur Zeitigung kommt, wird dem Boden mehr Kraft entzogen, weil die Zeitigung des Saamens von allen Gewächſen die meiſte produktive Kraft fordert: Allein ſhon die gänzliche Umwälzung der Methode würde einen einſtweiligen ſo großen Nah- theil bringen, daß der folgende Nuten kaum im Stande wäre ſolchen zu erſeßen. Man denke) ſiß ein Stu> Wieſenland von 100. Morgen, dieſes würde umgebro- <hen, der ganze Nußen des erſten Jahres und vielleicht ein Theil des zweyten gienge verloren, welch ein Nactheil für die Einrichtung eines Viehſtandes. Ueber- das wäre ih gezwungen, in der Folge, dieſes StuF


