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Briefe über die Fellenbergische Landwirthschaft zu Hofwyl / [Georg von Escher]
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"5 lands bekannt iſt, allein ſie kann nur da eingeführt werden, wo die Zelgen- Rechte aufgehoben ſind, oder wo man große aneinander hängende StüFe Land beſitzt, wodur< alle.die VerwiFlungen ausgewi<hen werden, wel<he bey dem Zelgen- Reht unausweihlih entſiehen müßen.

Dieſes wird no< lange der Wechſelwirthſchaft ent- gegenſtehen, nur ſucceſſive und am zwe&maäßigſien dur< Beyſpiele vernünftiger Landwirthe, auf ſolchen StüFen Landes wel<he an den Grenzen der Zelgen lie- gen, kann da geholfen werden.-

Daß bey der vierfeldrigen Wechſelwirthſchaft wo 3. B. im erſten Jahr Bohnen, Erbſen 2c.

im zweyten Gerſte, Roggen, Hafer,

im dritten Klee,

im vierten Korn oder Waizen geerndtet wird, bey der Düngung die RüFſiht auf eine Quantität müße genommen werden, die um ein Viertheil ſtärker als gewöhnlih ſey, wird niemandem entgehen; eben ſo wenig, daß man wohl thut, wenn dann im fünften Jahr ſtatt Bohnen, Erdapfel; Lewat, Rüben oder an- dere dergleihen Gewächſe gepflanzt werden. Ziemlich genau erkundigte ih mich nun nach dem Tief- Pflügen, deſſen Herr Fellenberg in ſeinen Shriften mit großem Lobe Erwähnung thut. Allein hier konnte ic< zu keiner befriedigenden Ueberzeugung gelangen.

Herr. Fellenberg erklärte. mir, daß ſhon naß dem erſten Jahre, in welchem er ſein Feld um einen bis 1%; Shuh tiefer'als gewöhnlich gepflügt hatte, eine reiche Erndte erfolgt wäre, ja er äuſſerte ſich beſtimmt, die erſte Ausbeute wäre reicher als die folgenden» gewe- ſen. I< konnte dieſen Erfolg, bey einem mittelmäßig

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