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Ueber die Verwaltung des Staatskanzlers Fürsten von Hardenberg : Fortsetzung der Schrift: Ein Punkt auf's I / von E. von Bülow auf Cummerow
Entstehung
Seite
99
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99 als die erſte Quelle des National- Reichthums, nie: derdrüFte, ſo verſtand er wieder ſo ſparſam mit dem umzugehen, was er hatte, und das Geld ſo im Lande zu feſſeln, daß er mit urſprünglich ganz geringer Macht ſich zugleich den größten Mächten Europas entgegen ſtellte, und dieſe nicht allein durch ſein militairiſches Genie und durch die unumſchränkte Herrſchaft über alle, Kräfte ſeiner Unterthanen, ſondern beſondcrs auch durch ſeine Ordnung in den Geldverhältniſſen beſiegte,

Ein Syſtem, wie Friedrich es hatte, war aber nur auf ſeine Lebenszeit berechnet, und konnte nur durch einen Monarchen. dürchgeführt werden, der wie er auf der einen Seite mit einer unerbittlichen Strenge und. mit Hülfe von Krücke und Stock den Zepter führte, auf der andern Seite durch ſo viele Seelengröße und Großmuth. alles wieder mit fich auszuſöhnen verſtand, und der ſeinen Beamten auch. nicht die geringſte. Tys rannei durchgehen ließ, weil: er wohl wußte, daß die Völker, was ſie ſich von ihren Monarchen gefallen laſſen, nicht ertragen, wenn es ihnen von ihres Gleichen odex-von unter ihres Glei: <hen. geboten wird.

Friedrich ſtarb ,- allein ſein Staatswirthſchafts 2 Syſtem blieb, es war einmal von den-Beämten einz ſtudirt, und ward, als das Vermächtniß eines großes Mannes,. nebſt einem ungeheuren Schaß und einer trefflich diſciplinirten Armee, für die Baſis der preu- Biſchen Größe betrachtet.,

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