98 ſo manche Weiſe, verſchwiſtert ſind, daß immer eine Wechſelwirkung zwiſchen. uns und ihm Statt. findet, und wir daher über unſere Verhältniſſe nicht ganz richtig urtheilen können, ohne uns auch die übrigen europäis ſchen Staaten zu vergegenwärtigen. 6
Schon früher habe ich gezeigt- daß. die Geſeßge- hung während, der Verwaltung, des Kanzlers nicht ge? würdigt werden. kann, ohne die Geſezgebung zu bes rülſichtigen,, die ihr vorausgegangen iſt.
Um nun eine vollſtändige Ueberſicht zu liefern von der Umwälzung, die Preußen erfahren hat, und von den Folgen derſelben ,. muß. ich die beiden Hauptperio2 den von 1807 bis-I810 und von daher bis. jekt. iw eine faſſen.“u
Die-Cataſtrophe vom Jahre 3 806 wete Preußen- ſehr unſanft aus, den wohlgefälligen Träumen, in./welz <en es. bis dahin geſchlummert hatte, Friedrich dex Große» 11guf; den wir zurükgehen müſſen, hatte dem preußiſchen Staate eine Geſtalt gegeben, in. der ſich nichts frei bewegte, ſondern alles einer großen Zwängs- anſtalt. glich. Wer in einem kurzen Zeitrgume- aus eis nem tleinen; Staat einen, großen und machtigen. bilden will, der:kann kein beſſeres Syſtem für ſeinen Zweck einführen, als Friedrich, denn indem er ſich, durch ſeine Einrichtungen zum vollen Herrn, des Ganzen machtey ward er der, Meiſter über das.Vermögen über. den Willen und über- die„Kraft der: Einzelnen und Aller, Und. wenn dieſe Kräfte auch an.und für, ſich gering was
ren, weil die ganze innere Einrichtung den A&erbau,


