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Ueber die Verwaltung des Staatskanzlers Fürsten von Hardenberg : Fortsetzung der Schrift: Ein Punkt auf's I / von E. von Bülow auf Cummerow
Entstehung
Seite
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fünftens8: Beſteht noc< ein Hauptnachtheil einer ſo ausgedehnten Verwaltung, in der die Form für ſo wichtig gehalten wird, darin, daß der Geſchäfts- gang ſv unendlich erſchwert wird, daß kein Geſchäft verrückt, Alles liegen bleibt, und die Untcrthanen zum höchſten Mißmuth gebracht werden.

Ich. kenne keinen Punkt, worin der Wunſch und die Meinung aller Bürger ſo zuſammenträfe, als den, daß die Verwaltung vereinfacht werde, und daß nicht Alles unter der Form zu Grunde gehe. Dices legtere iſt auch ganz mit Bezug auf die Gericht8höfe geſagt, bei

denen ebenfalls über der Form die Hauptſache zu Grabe

geht. Viele ausgezeichnete Männer unter den Be- ainten ſehen ſehr wohl die Mängel der Verwaltung ein, und der Himmel gebe, daß ſie recht bald die Ge- legenheit erhälten, ſich darüber freimüthig zu erklären. Als Männer von Ehre werden ſie ſich dann ohne Vor- urtheil für die gute Sache erklären und dem König be- weiſen, daß er auch viele Diener beſißt, die ſeines Ver- traucens würdig ſind,

Alle Jahre, und oft ein paar Mal im Jahre ,"' kömmt Bald ein Gensd*arme, bald ein Steuer-Officiant, bald ein Secretair des Landraths dem WVButsbeſißer in's Haus, und verlangt zu wiſſen, wie viel Geſinde-man hält, wie alt dex- Hausherr, die Hausfrau, die Söhne und die Töchter find;' wie viel Kühe, E<hweine, Ochſen, Pferde, Shaafe ge, Halten werden; wie, viel geſäet, wie viel geerndtet wird, u. f. w. Dergleichen Nachfragen helfen zu nichts, denn Vicle geben:m Unmuth nicht die Wahrheit an, Andere bes forgen wieder einen Nachtheil, wenn ſie dte Wahrheit ſagen.

GB: 005- zu"zug ane uner une