28 aber nicht mehr auf eine augenbliliche Rettung an, ſondern daß auch die Zukunft des(Spes gefühs bleibe.
Da nun nach meiner Meinung die Macht und Fe- ſtigkeit des Thron der vorzüglichſte Bürge des Glücks der Unterthanen iſt, und da ein großer Grundbeſitz auch noch in unſern Ziiten die Macht der Krone ver- ftärkt„ ſo iſt der Verkauf der Domainen keinesweges
rathſam. Es giebt aber noch mehrere wichtige Gründe
gegen eine ſolche Veräußerung, nämlich: es iſt keinem Zweifel unterworfen, daß die Einnahme aus Grund und Boden, einzelne ſchlechte Jahre ausgenommen, im Ganzen ſteigt 3 durch eine ſo bedeutende Maſfe von Domainen, äls unſer Monarch beſißt, wachſen daher
auch die Mittel, die Ihm durch die Domainen zu Ge-
bote ſtehen, und dem Lande kann dadurch manche neue Laſt für die Zukunft erſpart werden.
Gegen zwei ſo wichtige Gründe für die Erhaltung der Domainen läßt ſich nur der allgemeine Saß anfüh- xen, daß die Domainen und Forſten im Ganzen ſchlecht benußt werden, große Bau- und Reparaturkoſten for- dern, auch bedeutende Erhebungslaſten veranlaſſen. Dies iſt zwar wahr,"aher es ſcheint mipy kein Grund zu ſeyn, daß, weil man ſie noch beſſer benußen könne, man den Nußen aufgebe; und übrigens iſt es ja leicht, die Mißbräuche zu beſchränken.
Wenn ein Theil der'Domainen gegen einen Ge- treide= oder wandelbaren Geld- Canon. vererbpachtet


