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Ueber die Verwaltung des Staatskanzlers Fürsten von Hardenberg : Fortsetzung der Schrift: Ein Punkt auf's I / von E. von Bülow auf Cummerow
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Wettſtreit, wey in der ſchnellen Fabrikation den andern übertreffen werde, dieſe anhaltenden Arbeiten bei Tag und bei Nacht, und die daraus für die Geſundheit ents ſpringenden Nachtheile, die darin gelegte AnloFung zur Defraude, die davon unzertrennlichen Chikanen, machten dieſe Beſteuerungsart höchſt verwerflich, auch würden== wenn ſelbige länger gedauert hätten=- die großen Brennereien die kleinen ganz unterdrückt ha- ben. Die ganz kürzlich dagegen eingeführte Maiſch- peſteuerung iſt ohnſtreitig viel zweckmäßiger, inzwi- ſchen ſind die Sake zu hoch, und können auf Io Pfen- nige ſchr füglich ermäßiget werden, ohne daß die Staats- kaſſen gegen bisher einen Ausfall erleiden würden.

Dergleichen übergroße Säße zwingen immer die Gewerbetreibenden, auf die Defraude zu ſinnen, denn wer geht gern freiwillig zu Grunde?

Was die Brau- Malz- Beſteuerung betrifft, ſo gibt es feinen denkbaren Grund, warum Familien unter zehn Perſonen frey, und über zehn VYerſonen den Ab- gaben untezxworfen ſeyn ſollen. Nicht die Abgabe allein iſt es, die hier drü>t, ſondern weit mehr die Ungerech- tigkeit des Grundſaßes.

Die Abgabe von Tabacksblättern ift eine ſchwere Grundſteuer, die den Einzelnen auferlegt iſt.

Sonſt ward die Abgabe von dem Conſumenten entrichtet, als der Kaufmann ſie bezahlte; jekt trägt ſie der Täba&spflanzer allein. Warum ſoll denn ir- gend ein einzelnes Gewerbe allein beſteuert werden?