Oekonomie, 3, Abſchn.
(612) Verhältniß. Winterungsſtroh T 6 2 8.81: Sommerungsſtrob js 4 016.03 21 10 und Wienſtrob. 8..4, Winter- und Sommerrübſenſtrob| Evn, Di Rübenarten mit den Blättern 2 M 7 Kartvſſeln Ä N Ä; 2.7.47 Weißer Kohl E 5%| 65248; 3.21
Hoher Kohl' 2 4;
Der Mittelpreis aller landwirtbſchaftlichen Producte, und der zu ihrer Erzeugung verwendeten Arbeit, iſt ein nothwendiges Erfor- derniß richtiger Berechnungen z; es handelt ſich aber in allen Verhält- niſſen um die Art und Weiſe, denſelben richtig auszumitteln. Ges treidepreisliſten und ſtatiſtiſche Nachrichten ſind nicht überall zu ba- ben, vder verdienen wenigſtens nicht überall vollen Glauben 3 außer» dem mangelt es im Publicum über dieſen Gegenſtand an richtigen Anſichten, in Abſicht auf den wenn und die abgeleiteten Be- griffe. Man wird nicht beſtreiten, daß derſelbe in das Gebiet der Volkswirthſchaftslebre gehört 3 dieſe iſt aber an ſich eine neue Wiſſenſchaft, und da ibre Grundſäte und Wahrheiten nicht all- gemein geworden, ſo iſt man auch noch weit davon entfernt, zu Überſehen und anzuerkennen, daß und wie ſich alles im großen Nationalhaushalte nach gewiſſen Geſetzen regelt, und dieſen ſind auch die Productenpreiſe und' dex Lohn der gewöhnlichen Hand= arbeit unterworfen. Alle Länder, die durd) die Bodencultur, durch Fabrication, Manufactur und Handel beſtehen, können dieß nur durch eine im Ganzen ſehr große Thätigkeit und Arbeit aller Art 3; dieſe liefert die Unterbhaltungsmittel aus dem Boden und eine Maſſe minder vergänglicher anderer Producte z indem das Bodenproduct alljährlich zum größten Theile conſumirt wird; bis auf die Santenvorräthe und einige übrige Beſtände, vorzüglich die Viebheerden, muß ſich"Op: in Anſehung ſeiner eine fortlau2 fende Arbeitsleiſtung erhalten 3 da alle Producenten zugleich Con- ſumenten ſind, ſo folgt von ſelbſt die beſtändige Nachfrage nach Producten, folglich näch Arbeit, indem erſtere ohne leßtere nicht beſchafft werden können. So lange die Maſſe der vorhandenen Producte die Nachfrage nur eben befriediget und dieſe keinen gro- ßen Ueberfluß daran findet, werden die Marktpreiſe ſich auf einer gewiſſen Höhe erhalten, und beym Gegentheil werden ſie berab- finken; Angebot und Nachfrage werden alſo eine beſtändige Wech- ſelwirku ng auf einander hervorbringen und unterhalten; da aber die M taſſe des Volks die Hauptproducte, welche zum Lebengun- terhalt, zur Kleidung und zu den erſten Bedürfniſſen überhaupt geh! ören, niemals entbehren,»und höchſtens ihr Bedürfniß an einem oder dem andern in etwas beſchränken kann, ſv kann auch der Prodncienpreis niemals auf-einen Unwerth herabſinken 3 er kann ein Maximum und ein Minimum erreichen, indem verſchie» dene äußere Urſachen dieß veranlaſſen, aber nac Aufhebung. die- ſer wird der mittlere Preis„fich von ſelbſt wieder herſtellen; die- ſex Letztere wird alſo das Reſultat der verſchiedenen Fälle in ei- nem gewiſſen Zeitraume ſeyn, wo jene Wechſelwirkung frey, uyd von äußeren Einflüſſen ungebindert, ſich äußern konnte, und in«


