Teil eines Werkes 
2 (1831)
Entstehung
Seite
26
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Oekonomie. 3. Abſchn. (610)

Mandel macht Heu Summe Futtergabe Stroh: CEntr. Cntr. Entr. auf 1 Tag«

Für einen großen O<ſen 30. 82; 15, 974 59 Pfd. Für einen mittlern Ochſen 25: 68. 122, 80. 49- Für einen kleinen Ochſen 20. B9 10:5 90806: 27395

Für eine große Kuh 18. 50, 42; 62; 374=. Für eine mittlere Kuh 4 GISERGEG 1 D9108& 1 NUEDE. 2 SDI 28 Ka; Für eine kleine Kuh 85. 2026 De RT25 S8 Oder auch nur 6. 16, Zz 19, 133=- Für 100 Schafe ohne Un-

terſchied 40," 109, 45, 154, 94-

Man kann bieraus die Verſchiedenheit'des Viehes und ſeis ner unzulänglichen Ernährung, zum größten Theil mit Stroh, bey Schafen auf den Tag no<h nicht ein Pfund, erſehen z die neuern Zeiten ſtehen hiermit zum Theil im Contraſt, wo ein» ſichtsvolle Landwirthe den Kühen über Winter 110 Ctr, verſchie: denen Futters, worunter das Stroh etwa 37 Ltr, beträgt, das übrige aber in Wurzel- und Heufutter, geben; andere rechnen Stroh und Wurzelgewächſe faſt zu gleichen Theilen, und zwar zm Ganzen gegen 90 Ctr. für das Stü> auf 6 Wintermonate 3; Hinſichtlich des erſtern Sates iſt das obige Werk von Blok über den Dünger, nachzuſehen, hinſichtlich des zweyten: Karbe, über die Einführung der Wechſelwirthſchaft in der Mark Bran- denburg und andern deutſchen. Provinzen, Prenzlau, 1802,=- Auch bey den Schafen findet! jett ein anderes Verfahren Statt, da die Nubbarkeit dieſer Thiere hauptſächlich von ihrer binrei- <henden Fütterung abhängt und man eingeſehen, daß dieſelbe aus bloßem Strohfutter nicht erfolgen kann. QObgleich nun Überall die Zuſammenſetzung der Wirthſchaften, nämlich das Verbältniß zwiſchen Aker und Wieſen, zwiſchen beſſerm und ſchlechterm Boden, jederzeit beſtimmen wird, wie man die Füt- terung einzurichten, folglich, wie groß die Stückzabl und deren Qualität, zu wäblen babe, ſo wird doch die Futtergabe allemal durch das Notbwendige bedingt; man kann ſie alſo nur nach ihrem Zweeke, und nach dem körperlichen Bedarfe des jg Fr auf den Grund gemeiner Erfahrung abmeſſen und feſt:

ellen. ſ

Dieſe Erfahrungen dürften ſich im Durchſchnitt auf folgende Sätze beſtimmen, wobey das auf Heu reducirte Futter aller Art als Nechnungs- Einheit angenommen iſt, und folgen die Reduc= tionsſäte nachher.

Futtergaben auf 6 Wintermonate, in auf gutes Heu reducir- tem Futter, Für das ſchwerſte Rindvieh, Kühe oder Ochſen+.. 90 Etnr, Für die mittlere Gattung. 5,:. BOE<- Für leichtere Art 8;<.:*. Für die ſchweren Land- und die feinen Naſſeſchafe

3 Pfund auf den Tag, beträgt. 4 M t-- Für die gemeinen Landſchafe der Höhengegenden 2 Pf.

auf den Tag, beträgt s A 6 5 M 32:

Dieſe Annahmen ſchließen natürlich die vielen Fälle aus, wo eine große Anzahl Vieh, unter geringern Futtergaben, erhal ten wird, da es aber nicht auf die bloße Erhaltung des Vie-

+

35,=