Teil eines Werkes 
2 (1831)
Entstehung
Seite
19
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Oekonomiſc<he Rehenkunſt.

(603) ſchein, das Nöthige ausgemittelt werden, wobey es AMET die AUE Wgen auf jede, irgend bedeutende Wieſe beſonders zu richten.;

Das auf dieſe Weiſe als Normalfutter aufzuſtellende beſte Heu muß eine Qualität haben, daß 8 Pfunde einer Mete beſten Hafers in der Nahrhaftigkeit beym Viehfüttern gleichkommen, oder 1 Centner= 133 Metzen Hafer; und verhältnißmäßig hiernach werden die übrigen Heuſorten berechnet und feſtgeſtellt, z. B. in folgender Art:

|. 1 geben| Werth Unkoſten bleibt Mor-|Centner| auf reiner I n 80 a 10 Sgr,.l ader; Ertrag ie ei-| vro CEtnr. euge/| Nutzvieh: x Seht Me. Heb LEE NH FÄIEHETE Morgen Heu| guten jreducirt MoLgen 98 1/5 Pro- Hafers| Ctnr.| Summa cent Th1.|ſg-|pfäTh1.[ſg-|pf4Iv1l.|ſg-|pt.Th1.|ſg]pf. 24 133 24 8|-1|--j--|26| 24 2| 81-4 4[25]10 u 2 01 24 17--1-j261 2] 1[291614144 -- 1:5 191 6(18]|-4--|26| 24 1|24|--3 3 127110 - 10'| 172 J 5|25|-4--|26| 28 1[19 7433| 93 - 9 15x| 5| 6| 88--[26/2] 1(14144 2(26| 2 7 8 14 4|20/-4--|26|128 4119 88 2(14 2 - 7 12x 4| 2|-4--j2612] 1| 47 113 - 6 10x| 3(15|-14--|[26| 28--|29| 94 1|19| 1

Die Koſten der Heugewinnung ſind in ſofern bedeutender, als

e ſcheinen, weil ſie ſic) größtentheils nach der Fläche richten, as Maaß des Ertrages auf künſtlichem Wege ſelten erhöht wird, und dieſelben ſich alſo ſtets ziemlich gleich bleiben, der Gewinn mag mehr oder weniger groß ſeyn; wobey nur der Fall eine Aus- nahme macht, wo ein vorzüglich gutes Heu in gehöriger Quan- tität gewonnen wird. Außer dieſem Ausnahmefalle giebt es öfs ter noch einen andern, wo.die Koſten im umgekehrten Verhält= niſſe zum Gewinn, ſtehen 3 daher werden ſolche Wieſen, die vom Morgen nur 4 Entr. Heu geben, mit Vortheil nicht gemäht z; man nutzt ſie alſo beſſer als Weide, und dieß tritt bey größerm Heuertrage, aber einer Qualität, die unter die Hälfte des Noxr- malwerthes fällt, ebenfalls und um ſo mehr ein, als ſo ſchechtes Heu böchſtens dem Winterungsſtroh zu vergleichen, und auch wohl nur als Einſtreu zu betrachten iſt, wo es alsdann einen Düngerwertbh hat. Werden Wieſen förmlich cultivirt, ſo tragen ſie allerdings die ſämmtlichen Culturkoſten neben den Heugewinnkoſten, Es giebt eine Menge Fälle, wo der Beſitzer von ſelbſt guten Wieſen am beſten thut, ſie nicht ſelbſt zu bewirtbſchaften, wenn ſie dem Gute zu weit entfernt liegen, vielmehr ſolche zu verpach- ten, weil der Nuzungswerth des Heues davon in eigner Wirth2 ſchaft ſelten ſo hoch kommt, wie die Rente, welche dur< Vers pachtung gewonnen wird, es iſt alſo die letztere um ſo viel vor- theilbafier, wenn das Heu nur ſchlecht iſt; man hat alſo in An- ſebung der Anſchlagsverechnung bey 1 bis 2 Meilen vom Gute enifernt liegenden Wieſen allemal zu unterſuchen: