482 Bau der Feldfrüchte. 6. Abſchn, Juny,
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Ausdünſtungsmaterie, die aus geſchwächten Organen hervortritt. Der Mehlthau trifft beſonders Hülſenfrüchte, entſteht dann7!am häufigſten, wenn nach anhaltender Näſſe Dürre eintritt, und zeigt ſich vorzüglich auf ſtark gedüngten Plätzen, Die Gewächſe verlieren davon ihr friſches Anſehn, welken allmählig, verküm:- mern und ſezen weniger Früchte an, wie gewöhnlich. Man hat das Ueberſtreuen mit Gyps der mit Mehlthau befallenen PYflan- zen als ein zum Theil helfendes Mittel empfohlen,
Von der Erndre und Zugutemachung der Feldge- wächſe, Oelgewächſe,
Rübſamen und Rapsſamen. Erndte und Ausdruſch,
Gewöhnlich reift gegen die Mitte dieſes Monats der Rüb- ſamen und etwa 14 Tage ſpäter der Rapsſamen. Was Erndte und Ausdruſch dieſer beiden ODelgewächſe anlangt, ſo kommen ſie in dieſer Hinſicht ganz mit einander überein. Da ein gleiche zeitiges Reifen aller Schoten nicht erfolgt, ſo iſt die Wahrneh- mung des richtigen Zeitpunctes der Erndte von großer Wichtig- keit.„Wenn die erſten Schoten braun und durchſichtig werden und, die Samenkörner ſich ſchwarzbraun zu färben anfangen, ſo muß man mit dem Abbringen eilen, indem man durch ein län- geres Stehenlaſſen, da die reifen Schoten leicht aufſpringen und die Samen auslaufen, einen ſtarken Ausfall an Körnern erlei- det, Die Erndte iſt nicht ohne mancherley Schwierigkeiten, da dieſe Früchte eine ſehr vorſichtige Behandlung erfordern, wenn man. nicht eine große Menge Samen verlieren will.
Das Abbringen erfolgt entweder mit der Senſe, oder mit der Sichel,- Man muß eine Senſe ohne Geſtell wählen und ab- raffen laſſen. Beſſer iſt das Schneiden mit der Sichel, weil da- bey weniger Körnerverluſt iſt. Iſt die Witterung ſehr trocken; ſv muß man zum Abbringen nur die Morgen- und Abendſtuns den wählen. Man kann das Erndtegeſchäft und den Druſch auf ZWeyerley Weiſe vollbringen. Man kann nämlich die geerndteten Gewächſe in die Scheune einbringen und däſelbſt dreſchen, oder man kann das Dreſchen auf dem Felde beſorgen.
Das Einbringen in die"Scheune paßt mehr bey kleinen Quantitäten dieſer Gewächſe, und wenn ſie von Gras rein ſind, Man bindet ſie dann, wenn ſie abgemähet ſind, in kleine Ges bunde, wobey man jedoch, damit kein Körnerausfall erfolgen kann, ſv behutſam als möglich verfahren und das Aufbinden auf einer untergebreiteten Plane verrichten muß, und man thut am beſten, hierzu nur die Morgen- und Abendſtunden während des Thaues zu wählen. Dieſe Gebunde werden in Haufen zU- ſammengebracht, wo ſie bey gutem Wetter 5 bis 6 Tage ſtehen bleiben, damit die Samen gehörig erhärten, und die noch nicht
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